Wie du ein „wildes“ Leben führen kannst

Ein wildes Leben zu führen bedeutet für mich, dass wir uns trauen,  hinaus in die Arena zu gehen, die sich Leben nennt, und dort zu Kämpfen… mit Kämpfen meine ich, Dinge riskieren, sich aus unserer Komfortzone heraus wagen, sich verletzbar machen…

Ich habe Spass daran, Erfahrungen zu machen, denn ich weiß, dass nur ich mein Leben leben kann – und dafür muss ich (leider) oft raus in die Arena und mich der Gefahr aus setzen, enttäuscht und verletzt zu werden – oder gar einen Fehler zu machen.

Ich kann verstehen, warum einige von uns lieber „brav“ bleiben möchten – denn die alten und bekannten Regeln geben einem ein trügerisches Gefühl der Sicherheit. Wild sein, bedeutet auch gleich, sich der Unsicherheit zu stellen…  und um ehrlich zu sein… Sicherheit ist eh nur eine Illusion. Wir haben keine Kontrolle – also können wir sie auch einmal ablegen und schauen, was passiert, wenn man Dinge tut, die man normalerweise nicht tun würde.

Was bedeutet denn überhaupt „Wild sein“

Überall liest man es mittlerweile – Wilde Frauen tauchen überall auf, und fordern dich auf, deine innere Wildheit zu erfahren und aus zu leben…

Für mich kommt Wildheit nicht aus dem Außen – es ist nichts, was ich in einem Wochenendworkshop lernen kann, oder durch tolle Kleidung erfahre – Wildheit kommt alleine aus deinem Inneren. Es ist eine Entscheidung, die du triffst – für dein Leben – und von da aus beginnt eine Reise, die dich zurück zu dir selber führt, auf dem man sich selber, liebevoll an nimmt. Es ist deine Essenz – deine Authentizität, deine Verletzbarkeit, deine Kreativität – deine Liebe!

Und ganz besonders müssen wir mit den Teilen in uns arbeiten, die uns besonders schmerzen. Wie das gehen kann, erfährst du hier.

 

Dinge, die du für dich tun kannst, um ein wenig „Alltagswildheit“ in dein Leben zu bekommen:

  • entschuldige dich nicht grundsätzlich für alles
  • nimm dir Zeit für dich
  • gehe alleine raus (kommender Blogpost: Selfcare-Dates)
  • sei kreativ
  • mache dir selber Geschenke
  • gönne dir tagsüber ein Schläfchen
  • gehe Barfuß durch den Park
  • ohne BH rausgehen
  • morgens dekadent baden
  • tue Dinge, die du normalerweise nicht tust
  • lade jemanden Fremden zum Tee ein (vll. gibt es jemanden, den du sehr interessant findest?)

Allerdings hat Wildsein auch (unschöne) Konsequenzen

Wenn du dich für deine innere wilde Seite entscheidest, kann es sein, dass man in Gruppen plötzlich zum Außenseiter wird – weil man aus der Norm heraus sticht, oder sich endlich traut, zu sich zu stehen, und „Nein“ sagt! (das kann einen sogar Freunde kosten, ich weiß, wovon ich da spreche)

Und leider zieht es auch Neider an, denn wenn man sein wahres inneres Potential lebt (oder damit beginnt, sich selber zu lieben), dann leuchtet man viel heller als sonst, und wird gesehen…

Und natürlich die Gefahr, dass man verletzt oder enttäuscht wird – aber eigentlich gibt es immer diese Gefahr…

 

Ich kann dich aber beruhigen… aus meiner Sicht lohnt es sich trotzdem!

Weil man sich selber erlaubt, das Leben zu führen, was man leben will (und wir haben schließlich nur dieses eine..oder?)

Weil man sich nicht länger abhängig von der Meinung anderer macht, sondern zu sich selber steht – und dementsprechend lernt, auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören.

Weil man sich selber die Erlaubnis gibt, die Dinge zu tun, die man schon immer mal machen wollte, aber davor evtl. Angst hatte.

Ich finde, es ist ein Weg, der einem sich selber näher bringt und ich bin sehr dankbar, dass ich mich für ihn entschieden habe. Er ist nicht immer leicht, ich habe immer Zeiten, in denen ich mit allem kämpfe, aber im Durchschnitt bin ich mehr im Frieden mit mir selber (zu Frieden). und alleine dafür hat es sich gelohnt.

Erfahre in den folgenden Wochen in weiteren Blogposts von mir:

Bleib wild! Ana

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