Wer bloggt denn da? Franziska stellt sich vor

Ich bin Franziska, 37 Jahre alt, verheiratet – und Mutter einer großartigen, erwachsenen Tochter, die gerade dabei ist, ins eigene, unabhängige Leben aufzubrechen.
Für mich befindet sich vieles im Umbruch und mein Leben zentriert sich seit einiger Zeit völlig neu. Vor noch nicht all zu langer Zeit habe ich festgestellt, dass ich schon mehr als die Hälfte meines Lebens Mutter bin und jetzt, da mein Kind das gemeinsame Haus verlässt, ich gar nicht so wirklich weiß, wie das mit dem „Erwachsensein“ eigentlich so richtig geht ohne gleichzeitiges „Muttersein“.
Aus diesem inneren Zustand heraus erwache ich langsam so nach und nach als erwachsene, unabhängige Frau – und finde mich Stück für Stück in mir selbst.
Finde Eigenschaften und Talente, die eine Zeit lang in den Hintergrund getreten waren. Finde neue Wege für mich – und eine ganz neue Art von Ruhe in mir selber. Finde neue und alte Ausdrucksformen von Spiritualität für mich und habe endlich in mir selber den Raum (wieder-)gefunden, meine Kreativität leben zu können.

Spiritualität – was ist das für mich?

Wenn ich versuche es zu erklären, reichen meine Worte kaum aus.
Eigentlich ist es jedoch ganz einfach:
Ich bin. Bewusst. Fühlend. Empathisch. Wach. Träumend. Wahrnehmend. Handelnd.
Meine Spiritualität beinhaltet für mich meine innere Kraft und Stärke, meine Verletzlichkeit, meine Lebensphilosophie, die verschiedenen Wege, die ich immer wieder neu für mich finde, mein & anderer Wissen, Arbeitstechniken, Gefühle, Begegnungen ……
Sie durchdringt schlicht mein gesamtes Sein – und ist mal mehr und mal weniger stark für mich im Vordergrund meines Alltags präsent.
Ob und was da noch mehr (oder weniger) ist, als andere es fühlen, wahrnehmen, träumen, dass kann ich zwar dankbar zur Kenntnis nehmen,
dennoch kann ich lediglich mein Gefühl, meine Wahrnehmung, meine Intuition, meine Gedanken dazu als Referenz heranziehen – und diese Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen und Intuitionen versuchen in meinem Alltag zu leben.

Glaube ich an Geistwesen, Götter, Spirits und all diese Dinge, die mit Spiritualität oft in erster Liniein Verbindung gebracht werden?

Vielleicht.
Ich habe viele Erfahrungen gemacht, die mir gezeigt haben, dass es mehr gibt, als das auf den ersten und zweiten Blick Offensichtliche, Nachprüfbare. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, noch weiter hinzuschauen, hinzufühlen, hinzuhören.
Mich selber, mein Wissen und meine Wahrnehmung zu prüfen – und den „Zweifel“ immer
zuzulassen. Denn Zweifel heißt für mich inzwischen, dass es mindestens noch eine weitere Perspektive gibt, die es sich zu betrachten lohnt.
Vielleicht hatte ich Begegnungen mit einem Gott, einem Spirit, einem Geistwesen – vielleicht hat aber auch mein Unbewusstes mir dieses konkrete Bild als Projektion geschickt, um besser mit mir kommunizieren zu können. Sicher sein kann ich mir nie zu hundert Prozent, auch wenn andere Menschen ähnliche Erfahrungen machen und es wohl tut, sich darüber auszutauschen.
Letztendlich ist es mir persönlich egal, was „es“ jetzt genau ist – wichtig für mich persönlich ist, was diese innere Begegnung mit mir macht. Welches Gefühl sie mir vermittelt und warum. Welche Aufgaben ich aus der Begegnung für mich mit heraus nehme und ob ich es mir selber wert bin, mich diesen Aufgaben zu stellen – vielleicht auch an ihnen zu scheitern – um dann festzustellen, dass ich daran gewachsen bin. Vielleicht nicht immer so offensichtlich, oder in der Form, wie ich es
mir im Vorfeld gewünscht habe. Aber oft genug ausreichend wirksam, um es (manchmal auch erst später) bewusst an mir wahrnehmen zu können und in meinem Alltag leben zu können. Ich bin unendlich dankbar, Ana begegnet zu sein, um mit ihr – eine hoffentlich lange Zeit – neue Pfade zu erkunden und diese gemeinsam erleben zu können.
Und ich freue mich sehr darauf, mein Wissen, hier mit dir, teilen zu dürfen.
Gerne beantworte ich weitere Fragen zu meiner Person – hinterlasse mir dazu deine Frage in den Kommentaren.