Die Schwesternwunde heilen

Liebe Schwester,

obgleich wir innerlich den tiefen Wunsch verspüren, uns mit anderen Frauen zu verbinden, und uns mit ihnen gemeinsam in Frauenkreisen zu verbinden, gibt es tief in uns eine Wunde, die wir dringend heilen müssen: Die Schwesternwunde

Mit „Schwesternwunde“ meine ich emotionale Wunden, die uns von anderen Frauen in unserem Leben zu gefügt wurden, aber auch die Wunden, die wir anderen Frauen zu führten. Unseren Freundinnen, unseren Schwestern – unserer Mutter.

Was bedeutet Schwesternschaft?

Schwesternschaft bedeutet für mich, dass wir uns selbst in der anderen erkennen, dass´wir darauf vertrauen, dass genug für alle da ist, und das wir darauf vertrauen, dass man sich gegenseitig zu unterstützen. Wir versuchen nicht nur die Vorzüge einer Person zu sehen, sondern auch die Dinge, die unangenehm sein können, oder uns ab stoßen.

In einer Schwesternschaft, lasse ich denjenigen so sein, wie er ist. Wir versuchen einander nicht zu ändern, bis man sich gefällt, sondern wir entscheiden uns, ihn an zu nehmen (dann mit allen Facetten) oder zu gehen (was ja auch manchmal einen vor neuen Verletzungen bewahrt), ohne zu verletzen.

Man kann etwas nicht in Ordnung finden/oder verstehen, und doch gleichzeitig denjenigen in seiner Ganzheit zu akzeptieren. Es ist in Ordnung, wenn man  diese Dinge nicht gut finden – aber frau kann sie so stehen lassen.

Aber das geht nur, wenn ich meine eigenen inneren Wunden geheilt habe:

Heile deine Wunde

Die Schwesternwunde zu heilen heißt, zu schauen:

  • Wo wurde ich verletzt?
  • Von wem wurde ich verletzt?
  • Wodurch wurde ich verletzt?

Aber auch ehrlich mit sich selber zu sein, und zu sehen:

  • Wen habe ich verletzt?
  • Wie habe ich verletzt?
  • Warum habe ich verletzt?
  • und was hat das mit mir gemacht?

Denn oft fühlen wir uns selber nicht gut dabei. Wir wissen intuitiv, dass das uns nicht weiter helfen wird. Ich möchte dich motivieren, gemeinsam mit mir, diese alten Verwundungen nun los zu lassen, um sie im Licht zu transformieren.

Bitte führe diese Meditation nur dann aus, wenn du dich emotional in der Lage siehst, mit all den negativen Emotionen, die hoch kommen (können), um zu gehen. Wenn heute nicht so ein Tag ist, dann führe sie an einem anderen aus.

Wenn ich diese Art von Lichtarbeit getätigt habe, fühle ich mich stets ein wenig mehr mit der Quelle verbunden, und tiefer in mir verwurzelt. Ich hoffe auch du kannst nun innerlich einen Frieden empfinden, und du konntest einen Schritt mehr in das Verzeihen eintauchen.

Es ist mir klar, dass eine solche Meditation nicht alle Verletzungen spontan heilt – das wäre natürlich wundervoll, aber viele tiefe Wunden sind durch Wiederholungen entstanden. Dementsprechend ist dies der Beginn der Heilung. Du hast die Bereitschaft dazu, und schon alleine das, wird eine Veränderung hervor rufen. Ich möchte dich motivieren, diese Übung häufiger für dich zu tun. Du kannst dafür die obige Meditation nutzen, oder aber deine eigene entwickeln.

Wozu das Ganze?

Wenn wir unsere wunden Punkte kennen, können wir offen damit umgehen. Wir können es uns erlauben, uns verletzlich zu zeigen, und damit unserem Gegenüber ermöglichen, sich selbst auch verletzbar zu machen. Wenn ich nicht angreife, um mich selber zu schützen, oder das Gefühl habe, mich verteidigen zu müssen, kann ich auch mein Gegenüber dazu ermuntern, sicjh zu öffnen, und nicht an zu greifen.

Dazu ist man allerdings erst wirklich in der Lage, wenn man keinen eigenen Schmerz/Groll in sich trägt, aus dem man heraus aggressiv handeln würde (um sich zu verteidigen).

Leider funktioniert das nicht immer, aber das Leben findet, wie Brene Brown sagte, in einer Arena statt… ich kann mich entscheiden, ob ich zu sehe, oder ob ich hinein steige – dann lebe ich – setze mich aber der Gefahr der Verletzungen aus.

Zum Schluss noch zwei Buchempfehlungen, wenn du dich noch mehr mit dem Thema „Vergebung“ und „Verletzlichkeit“ aus einander setzen, und nicht darauf warten willst, bis ich dazu mehr blogge: (Affilate-Links) – ich empfehle ausschließlich Bücher, die ich selbst gelesen hab.

Trau dich, und teile mit uns, deine Erfahrung: War die Meditation für dich hilfreich? Konntest du ein wenig vergeben? Wie hast du dich danach gefühlt? Wie siehst du das Thema Schwesternwunde?

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Wild und sacred Midwinter Retreat mit der Wild Womam Sisterhood

„Wir kamen zusammen als Fremde – wir gingen auseinander als Schwestern“

Die Wild Woman Sisterhood hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen zusammen zu rufen, um in der Gemeinschaft zu erleben, dass jede von uns einzigartig und wundervoll ist – in ihr eine schöne und weibliche Göttin lebt, aber auch eine wilde Kraft ist, die uns unserer Stärke verleiht. Dabei ist es der WWS wichtig, dass sich jede Frau in der anderen erkennt, und man sich als Schwester sieht – als „ebenbürtig“ und nicht in Konkurrenz miteinander geht. Denn obgleich wir alle verschieden sind, anderer Erfahrungen machen und gemacht haben, so sind wir alle genau richtig, da wo wir jetzt sind.

Mit dieser radikalen Annahme, entwickelt sich sehr schnell eine Sicherheit, die es allen Frauen in der Gruppe ermöglicht, sich zu öffnen, und so sich selber zu erlauben, Seiten an sich kennen zu lernen, die man zuvor vielleicht nur selten, oder sogar nie von sich preis gab. Diese Annahme ermöglicht es auch Teile der Seele an zu sehen, die noch geheilt werden müssen, und die Schmerzen, von dieser Liebe wird man aufgefangen und getragen.

 

Und so begegneten wir Frauen unseren verschieden Seiten, erfuhren Annahme und Liebe für Dinge, die wir vielleicht bisher nicht wert geschätzt haben, oder sogar ab lehnten. Eine tiefe Verbindung entstand aus diesem Vertrauen, was jede der anderen entgegen brachte. Und ich bin unendlich dankbar, für diese unendlich wertvolle Erfahrung dieser Gemeinschaft.

Während den zwei ein halb Tagen haben wir uns mit unseren weiblichen Geist verbunden, mit der Schönheit und Anmut die dieser Seite inne wohnt, aber auch mit den Dingen, die uns noch zurück halten, die uns davon abhalten, unser volles Potential zu leben. Und mit der Kraft, die tief in uns wohnt, und zu der wir uneingeschränkten Zugang haben, wenn wir sie rufen. Wir durften alle unsere Facetten zeigen und leben, unseren Körper respektieren und ihn ehren. Wir haben gemeinsam getanzt, gelacht und geweint. Wir haben gemeinsam gegessen, gesungen und getrommelt und geschrien. Wir kochten gemeinsam eine Transformationssuppe mit den besten Zutaten, um sie mit der Erde und all den Menschen zu teilen – zur Heilung der Welt. Wir segneten uns gegenseitig und damit auch alle Frauen. Mögest auch du gesegnet sein.

Ich bin dankbar für die Liebe und die Annahme, für die vielen neuen Erkenntnisse und die wundervollen Verbindungen. Ich bin dankbar, dass wir uns selber in den Augen der Anderen erkennen durften, dass ich halten durfte, und gehalten wurde.

 

„Ver-rückt sein heißt, näher zu sich selber zu kommen“

Angekommen im Alltag kann ich all die wundervollen Erfahrungen wertschätzen, fühle mich genährt und erfüllt. Aber etwas in mir ist ver-rückt worden. Ver-rückt zu sein, ist durchaus etwas Gutes, denn man hat die Gelegenheit aus dem Alten aus zu steigen und sich zu häuten – Platz zu machen für etwas neues.

Ich möchte mich mit einem Teil meiner Seele befassen, der mir am Wochenende gezeigt hat, dass er Heilung benötigt. Es stehen Entscheidungen an, die gefällt werden müssen und ich merke, dass ich mich nun ganz intensiv mit mir selber befassen muss.

In dieser Zeit werden jeweils nur an den Freitagen Beiträge erscheinen, die mir sehr wichtig sind und mir am Herzen liegen, die restliche Zeit werde ich die Rauhnächte für mich nutzen und in die Stille Zeit gehen – und still werden.

Ich werde Schnee über mich fallen lassen und mich in die Erde drücken, ich werde horchen und lauschen, und ganz still sein – bis zum nächsten Jahr.

Ich wünsche dir eine wundervolle Yulzeit, besinnliche Rauhnächte und einen guten Übergang in das neue, unbekannte Jahr.

In tiefer Liebe

Ana

Wild and sacret midwinter retreat – Wild Woman Sisterhood

„We first meet us as strangers – but we leave as sisters“

The deep rooted mission of the Wild Woman Sisterhood is to gather woman in an equal community, where each woman can experience her uniqness and beauty as a divine feminine goddess. During this gathering you can meet your inner strengh and your wildness, you can meet yourself in the eyes of the other women, who you will finaly see as sisters of your heart. You don´t need to meet the other women neither as a rival nor a competitor, because you will see that we all are one! Although we are so different and made different experiences – we are right, just the way we are, and at the right point in our lives.

With this radical Acceptance, you will feel safe. And with that feeling, every woman can open their heart and get in touch with her own vulnerability and the radical love from the other women for exactly that. So it is possible to experience facets of yourself you barely knew or perhaps have never shown to others.Through this love you can heal old wounds and look deeper into your soul. This sisterhood, will nourished your soul with love and support. I need to say, that we were strangers first, but within two days, we deeply loved each other… that is pretty cool, huh?

WWSAltar

And so we meet us, we meet colourful souls and start to see ourselvess in the beauty in the other women – we get to know ourselves better by getting to know the others. Things, we might feel ashamed of would be honoured by the others – so the connection was supported by this precoius vibration. And I´m so grateful for this infinite valuable experience in this community. It touched my soul deeply.

During the retreat, we reconnect with our feminine spirit, with it´s beauty and grace and also with all the things that don´t serve us, things, that hold us back from living to our full potential. We met our inner warrior and the strengh and power of our creativity. And we learned how to anchor this feelings in our body, so that we have access to them, whenever we need them. Every woman could show their authentic self, we got in touch with our bodies (our temples) and celebrated their uniqueness. We danced, laughed and cried toghether. We ate togehter, sang together, drummed together and we screamed… loudly! We cooked a transformation-soup with the very best ingredients to heal the world and to heal humanity. We blessed each other and so we blessed every woman . May you also be blessed.

I feel so grateful for all the love and acceptance, for all the new perceptions and wonderful connections to these different women. I am grateful to see myself in the eyes of the others, to keep others and to lean on others.

Blessings

„Getting weird means, coming closer to our true self“

Back into reality (the daily life), I can appreciate everything. I feel nurished, refilled and whole. But something is different now – something is different in me. I feel weird – that´s ok, because that means that I am able to step out of the old and to shed my skin. I am able to be reborn in something new… a better me!

Because of this chaos insinde myself, I want to go into stillness – I want to treat myself well and get in touch with this weird feeling. Feeling old wounds healing, getting to know what to keep and what to lose. Focus on the things I really (and i mean really really) want to have in my live. This is a great need and I am going to give it to myself as a present.

In this time, there will be only one article each friday.

I am going to cover myself with fresh snow, and press my skin into earth. I am going to listen and harken to the whispering wisdom of my soul…. until next year.

May you have a wonderful Yuletime and reflective twelve nights. May you find your way into the new year.

With deep love

Ana

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