Rückblick 2017

Wenn ein Jahr zu ende geht, ist es hilfreich noch einmal zurück zu schauen. Sich zu erinnern, was das fast vergangene Jahr gebracht hat, wie du dich verändert hast, bevor man nach vorne in ein neues Jahr schaut. Für mich ist das immer sehr hilfreich, mir den tieferen Sinn des Jahren bewusst zu werden, um es dann, mit gutem Gefühl, hinter mir zu lassen. In diesem Jahr teile ich die Fragen, die ich mir persönlich in meinem Tagebuch seit 5 Jahren stelle in dem aktuellen Newsletter. Bist du schon eingetragen?

1. Welche Lektionen hast du 2017 gelernt?

Verantwortung für wirklich alles in meinem Leben zu übernehmen – alle Erfahrungen, alles Sichtweisen und alle Gefühle. Zuvor wusste ich davon, dieses Jahr habe ich es erfahren und gelebt. (das war nicht unbedingt angenehm, hat mich aber in vielen Dingen befreit)

2. Welche Träume konntest du umsetzten/ sind in Erfüllung gegangen?

Dieses Jahr habe ich meinen langjährigen, großen Traum verwirklicht: Ein rotes Zelt im Ruhrgebiet. Ein Ort, an dem sich Frauen auf Augenhöhe begegnen können, wo echte Herzensverbindungen entstehen und wo über die Dinge gesprochen werden kann, über die man sonst nicht spricht.  Ich bin dankbar und glücklich über diese Erfahrung.

Außerdem habe ich meinen Etsy Shop in diesem Jahr eröffnet – ein altes Kunsthandwerk für den alten Pfad – Dort bekommst du wunderschöne Einzelstücke für deinen Altar und deine magische Arbeit. Pagan Pyrography Art

3. Welche Erfolge kannst du verbuchen und was hast du aufgeben müssen?

Aufgeben musste ich einige Erwartungen an mich selber, an Alltagstätigkeiten und der Schnelligkeit, mit der ich Dinge bearbeiten wollte. Dafür konnte ich viel freundlicher mit mir selber sein, mir erlauben, nichts zu tun. Erlauben, ab zu warten, erlauben, wieder mehr zu sein. Achtsamkeit – Präsent sein im Moment, das ist ein echter Erfolg.

4. Ich habe mich verändert durch…

Miracle Morning – schon morgens Dinge für mich zu tun, bevor ich in den Alltag starte, hilft mir sehr. Es ermöglicht mir, jeden Tag zu meditieren, Qi Gong zu machen und mich positiv auf den bevorstehenden Tag vor zu bereiten. Und natürlich verändere ich mich immer durch meine Kinder – sie sind Spiegel, sie zeigen mir die Punkte, an denen ich noch arbeiten muss, die Vergebung und Liebe brauchen. Ich bin dankbar, dass ich bereit bin, mir all das an zu sehen, bereit bin, mich zu verändern… immer wieder

5. Was war das schönste Ereignis, woran wirst du dich zurück erinnern?

Kleine Momente mit der Familie… Weihnachten, Sommer, die ersten Schritte, das erste Wort… es waren so viele wundervolle, kleine Momente in diesem Jahr, die ich wahrgenommen und in meinem Herzen trage. Und ein Tag in einem Buddhistischen Kloster, was ich dieses Jahr besuchen konnte.

6. Welches Buch oder welchen Film kannst du aus dem Jahr empfehlen?

Walk with me“ – eine Dokumentation über Tich Nhat Han (wer mich kennt, weiß von meiner tiefen Zuneigung zu Thai) wie erwartet hat er mich tief berührt. und ich kann ihn wirklich nur empfehlen.

Meine Bücherliste, werde ich noch auf Instagram veröffentlichen, sei also sicher, dass du mir dort folgst.

7. Woran musst du noch arbeiten?

Dankbarer weise, durfte ich schon einiges von mir kennen lernen, annehmen und lieben lernen. Ich möchte das im kommenden Jahr weiter vertiefen und mich ganz der Selbstliebe widmen – ich glaube, da kann man stets noch mehr lernen

8. Folgende Dinge habe ich über mich/ und das Leben gelernt…

Ich habe mich noch einmal ausgiebig mit inneren Glaubenssätzen befasst, woher sie kommen, was sie tun, und wie man sie lösen kann. Das innerer Frieden jeden Augenblick möglich ist und ich stets die Wahl habe, aus einer Situation innerlich aus zu steigen. Außerdem habe ich einige alte Freuden meiner Kindheit wieder entdeckt.

9. Ich bin glücklich und stolz…

auf meine beiden wundervollen Kinder – und darauf, dass ich dieses Jahr gut auf mich acht gegeben habe. Ich habe viel geschafft, trotz Baby und viel gelernt. Ich habe mich verbessert in Bereichen, in denen ich das Bedürfnis hatte zu wachsen, und Stärken ausgebaut.

10. 2017 hat mir die Möglichkeit gegeben….

mich neu kennen zu lernen. Es war wie ein „Reset“- vielleicht gerade weil es ein langsames Jahr war – ich mir gestattet habe, mehr im Moment zu sein und intensiv Dankbarkeitstagebuch geführt habe – somit die vielen kleinen Momente wahr nehmen. 2017 hat mir erlaubt, viel freundlicher mit mir selber zu sein – und das tat sehr gut.

11. Ich lasse folgendes los…

Innere „perfekte“ Erwartungen an mich und andere. Alte Wertvorstellungen, die nicht mehr in mein Leben passen. Menschen, die mir nicht gut tun und ich vergebe mir selber einige Erfahrungen aus der Vergangenheit, die mich zurück gehalten haben.

12. Welche Aussicht hast du auf das Jahr 2018?

Das kommende Jahr bietet viele neue Möglichkeiten, ich mag diese Stimmung. Wie ein neues Tagebuch, was ich aufklappe und durch die leeren Seiten blättere, gespannt, was ich dort nieder schreiben kann. Das kommende Jahr bietet uns die Möglichkeit, uns selber zu überlegen, wie wir uns fühlen wollen, und Wege zu finden, es um zu setzten.

Und mit dieser Begeisterung lade ich dich ein!

Lass uns gemeinsam das neue Jahr gestalten, die Tore öffnen, um deine Wünsche, Zeile und Träume in die Realität zu weben. Erschaffe dein eigenes Seelenbild, dass dich durch das neue Jahr begleitet. Melde dich hier zu dem kostenlosen Workshop an.

Du kommst nicht aus dem Ruhrgebiet oder kannst es nicht zu der Veranstaltung schaffen? Trage dich hier in den Newsletter ein, um im Januar eine Anleitung für dein eigenes Seelenbild zu bekommen und die persönlichen Fragen, die ich mir selber jedes Jahr in meinem Tagebuch stelle.

 

10 einfache Wege sich Gutes zu tun

Ich finde, wir sind es wert, dass wir uns regelmäßig einen „Self-Care-Tag“ gönnen können – das hilft uns nicht nur, wieder Energie für den Alltag zu sammeln, sondern kann uns auch an Tagen, an denen es uns nicht so gut geht (wir zart besaitet sind), zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Wohlbefinden ist dabei der Schlüssel, der unseren Geist mit unserem Körper wieder mehr und mehr in den Einklang bringt.

1.Reinigen

Gehe duschen, oder (was ich dann viel lieber tue, weil man anderes noch mit einbeziehen kann) gehe baden. Nimm dir Zeit für dich selber – gönne dir eine Gesichtsmaske, eine Haarkur, oder was du sonst normalerweise nicht so häufig im Alltag tust.

2. Berühren

Nach dem Reinigen massiere dich selber sanft, während du dich mit einem duftenden Öl, oder einem Pflegeprodukt ein cremst. Segne dabei deinen Körper, ehre die Arbeit, die er für dich leistet, die einzelne Körperteile täglich für dich tun. Streichel sie sanft oder lasse dich von deinem Partner massieren

3. Um-Hüllen

Kleide dich in bequeme und weiche Kleidung. Ziehe warme Strümpfe an, wenn du zu kalten Füßen neigst. Ziehe heute nur Dinge an, die du liebst, und in denen du dich gut fühlst.

4. Düfte

Zünde, wenn du magst, ein Räucherstäbchen an, eine Duftkerze oder eine Aromalampe. Genieße, wie sich der Duft langsam und sanft in deinem Zuhause ausbreitet

5. Natur

Die Seele erfreut sich, wenn sie in die Natur gehen kann, dort kann sie sich ausbreiten, erden und dich ausbalancieren. Du kannst alleine gehen, deine Kinder oder Partner mit nehmen… was sich für dich gut anfühlt. Fühl in dich hinein, brauchst du die Weite von Feldern (oder Meer), brauchst du Bäume und Wald oder lieber Wasser? Höre auf dein Gefühl

6. Bewegung

Spazieren in der Natur, tanzen zu guter Musik, oder auf dem Bett springen und Toben mit den Kindern. Sich bewegen macht Freude, auch wenn es zu Beginn etwas Überwindung kostet. Frage dich, wie du deinen Alltag bewegender gestalten kannst. Einen Abendspaziergang mit dem Partner oder dem/den Kind/ern? Vielleicht hast du schon lange vor, etwas aus zu probieren, oder hast es lange Zeit nicht mehr getan? Dann beginne neu. Jetzt ist immer der beste Zeitpunkt!

7. Handwerk

Alles Kreative, was du mit deinen Händen gerne tust: Malen, Zeichnen, Schreiben, Stricken, Filzen, Häkeln, Kneten, Modellieren… diesen Punkt kann man gut gemeinsam mit Kindern verbinden.. alle gemeinsam, oder jeder für sich. Welches Projekt wolltest du schon länger beenden? Oder weiter bearbeiten? Welche Idee will umgesetzt werden?

8. Füttern

Für mich geht Liebe definitiv durch den Magen.. auch Selbstliebe. Tu dir heute gut. Nimm dir Zeit, um heute für dich zu kochen, genug zu trinken und um dir Zeit zum Essen zu nehmen. Mit Kerzenschein und einem schönen, gedeckten Tisch.Oder du lässt dich bekochen?

9. Tee&Buch&Musik

Lege dich auf die Couch, oder in den Sessel – ziehe dich mit einem guten Buch und einem großen Pott Lieblingstee zurück. Du kannst auch nur Musik hören… wann hast du das zuletzt gemacht?? (Ich meine, ohne dabei etwas anderes zu tun)

10. Frische Federn

Beziehe dein Bett neu – es gibt doch nichts schöneres, als abends in ein frisch bezogenes Bett zu schlüpfen und sich in die frischen Laken zu kuscheln… oder?

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, dir einen ganzen Tag für dich Zeit zu nehmen (weil du zum Beispiel Mutter bist, oder arbeiten musst), kannst du dir Stundenweise eine Auszeit gönnen, oder Kind und Kegel mit ein beziehen. Auch wenn es zu Beginn vielleicht etwas schwerer ist, sich den Raum zu nehmen (besonder, wenn man dies sonst nicht tut), es ist eine Wertschätzung, die du dir selber schenken kannst.

Ein bisschen „Me-Time“ – du bist es wert.

Denke immer daran, wenn du nicht gut für dich sorgst, kannst du auch nicht gut für die anderen sorgen.

Für wann hast du deinen nächsten Self-Care-Tag geplant? Wie wäre es, wenn du einen am Wochenende einlegst?]]>