Miracle Morning – Morgenroutine

In dem letzten Jahr habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, welche Gewohnheiten ich in meinem Alltag integrieren wollte, und wie ich es umsetzten könnte. Ganz oben auf meiner Liste stand das tägliche meditieren… ich habe es am Abend versucht, oder nach dem ich das Kindelein zum Kindergarten gebracht habe, aber ich habe es nicht wirklich lange umsetzten können… irgendetwas kam stets dazwischen und dann bin ich von meinen guten Vorsätzen abgefallen. Das hat mich frustriert – und so war es immer schwieriger, von vorne zu beginnen. Neben dem Meditieren stand aber auch noch Bewegung, genügend trinken und ein gesundes Frühstück auf meiner Wunschliste für „die perfekte Morgenroutine“

Bis Januar habe ich mich morgens mehr oder weniger schlecht durch meinen Plan gearbeitet, und fand durch Zufall, beim Reaktivieren meines Bullet Journals, den „Miracle Morning“.

Ursprüngliche ist es ein Buch von Hal Elrod, in dem er beschriebt, wie er verstand, dass er selber für sein Leben verantwortlich ist, und ihm klar wurde, dass ER der einzige ist, der sein Leben so leben kann, wie er es möchte – er hat dazu nicht nur „Level 10“ erfunden (dazu gerne in einem anderen Beitrag mehr, wenn erwünscht), sondern auch den „Miracle Morning“ erfunden. In dieser Zeit soll man sich den Life- S.A.V.E.R.S. widmen – die da währen:

S – Silence  – 5 Minuten Meditation

A – Affirmation – 5 Minuten

V – Visualisierung – 10 Minuten

E – Exercise – 30 Minuten Sport

R – Reading – 30 Minuten lesen

S – Scribe – 10 Minuten Schreiben

Es geht also um 90 Minuten, die man nur für sich hat – nur für sich nutzt, und zwar, bevor man sich der Welt und den anderen zur Verfügung stellt. Dabei ist die Reihenfolge, wann man was macht nicht wichtig – und ich selber habe es, nach meinen persönlichen Bedürfnissen angepasst…

Der frühe Vogel…

der Wecker klingelt um 5.00 Uhr morgens, ich schleiche aus dem Bett, um ja Kind und Mann nicht zu wecken, hüpfe ins Bad und widme mich meinen Körper und spreche in den Spiegel meine Morgen-Affirmation (ich habe eine Liste, von der ich mir eine, oder mehrere aus suche). Danach setzte ich mich direkt zum Meditieren hin. Ich nutze meine ZaZen- App, das ist eine 10 minütige Meditation, in der ich in Stille sitze – und die ist ja morgens auch da… das macht mein Gehirn erstmal frei. Danach schreibe ich meistens… Erfahrungen bei der Meditation, Tagesplanung und Kaffee. Hier würde ich gerne wieder beginnen, Morgenseiten zu schreiben – das ist also noch in Arbeit. Ich lese danach etwas und meistens ist das die Zeit, in der das Kind langsam wach wird (oder der Mann) – also bereite ich für alle Frühstück, mache dann das Bett und ziehe mir eine Tages-Affirmation (Miracle Now Cards o.ä.)

Dann beginnt der Tag mit Kind – und nachdem ich ihn in den Kindergarten gebracht habe (das mache ich zu Fuß), gehe ich eine kleine Runde durch den Wald – das ist mein „Sport“ – den ich mit Bewegung und frischer Luft gleich setzte… an manchen Tagen habe ich Lust auf Yoga, wenn dann alle noch schlafen, oder Bauchtanz – dann mache ich das. Aber ich setzte mich nicht unter Druck, sondern versuche auf mich selber zu hören.

Ergebnis

Ich bin morgens viel entspannter, wenn ich schon etwas für mich tun konnte. Ich bin weniger gestresst, habe bessere Laune und habe mehr Kapazitäten, um mit schwierigeren Situationen um zu gehen. Jetzt fragst du dich sicherlich, wann ich ins Bett gehe… das ist meist zwischen halb zehn und zehn – und ja, ich mache das fast jeden Morgen, und kann es dir nur empfehlen. Ich fühle mich zufrieden.

In den eigenen Alltag integrieren

Ãœberlege dir, welche Gewohnheiten du gerne in deinem Leben integrieren magst, was willst du unbedingt täglich tun? Und dann stehst du einfach eine halbe oder eine Stunde eher auf, und tust das… schau einfach mal, wie du dich selbst damit fühlst – du musst ja nicht die oben genannten Dinge absolvieren, sondern du kannst sie für dich modifizieren, so dass es auf dein Leben passt.

Was meinst du? Wäre es etwas für dich? Oder hast du andere Tipps neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren?