Erfahre hier über die Bedeutung des „Zurückgebens“ durch heilige „Opfergaben“, wie sie deine Verbindung zur Natur vertiefen können, und wie du dir selber, ganz einfach, eine eigene Mischung herstellen kannst.

Warum wir etwas zurück geben sollten

Einst waren wir zutiefst verbunden mit unserer Mutter – der Erde. Wir sind mit offenen Augen, leisen Bewegungen und großem Herzen in ihrer Wildnis umher gewandelt und haben ihre Geschenke mit allen Sinnen genossen und wertgeschätzt. Jede Beere, jede heilende Pflanze war in unseren Augen ein Geschenk – etwas, was es zu wertschätzen galt. Wir hatten eine tiefe Seelenverbindung zu den Orten und Pflanzen, und haben eine intuitive, tiefe Liebe für sie empfunden.

Heute haben die wenigsten Menschen überhaupt Kontakt zur Natur, und wenn, dass haben viele Angst vor der „Wildheit“ die in den Wäldern lauern könnte. Auch wenn es ein immer größerer Trend ist, zurück zur Natur zu kommen, so fehlt in meinen Augen oftmals das Gefühl der Verbundenheit. Sich selber tief berühren zu lassen, bewegt zu sein, von der unglaublichen Schönheit, die uns umgibt.

Aus dieser tiefen Liebe und dem Wunsch heraus, ihr etwas zurück zu geben, wenn ich mir etwas nehme – als Dank – habe ich eine „Sacred Offering- Mischung“ hergestellt, die ich mit dir teilen mag. Ich habe die Hoffnung, dass du dich davon so inspiriert fühlst, dass du dir selbst auch eine heilige Mischung erschaffst, mit vielen guten Intentionen. Liebe und Dankbarkeit. Nimm sie auf deinen Streifzügen durch die Natur mit, und schenke sie deinem liebsten Baum, deinen Pflanzenverbündeten, oder der Erde. In einem Ritual, als Dank oder einfach nur, weil du ihr deine Liebe schenken magst.

Was könnte die Erde von uns brauchen?

Für meine Mischung habe ich Pflanzen genommen, die mir sehr viel bedeuten. Meine Lieblingspflanzen, die ich selber von Hand gesammelt habe und mir sehr kostbar sind: Rosen und Lavendel aus dem Garten, Ringelblumen von einer Wiese bei lieben Menschen, Brennesselsamen und Schafgarbe aus der Umgebung. Ich habe auch Tabak hinzu gegeben (reine Pflanze, ohne Zusätze), da ich eine sehr starke Verbindung zu dieser Pflanze habe und Samen von wilden „Beikräutern“, die hier heimisch sind (und von Bienen gerne angeflogen werden).

Was in eine „Opfergaben-Mischung“ hinein passt:

  • getrocknete Blüten deiner liebsten Blumen, gerne aus deiner Umgebung/Garten
  • getrocknete Pflanzen, zu denen du eine innere Beziehung hast
  • gepulverte Eierschalen (als Nahrung für den Boden)
  • getrockneter Kaffesatz
  • Samen von heimischen/lokalen wilden Bienen-Blumen
  • getrocknetes Laub deiner liebsten Bäume
  • getrocknete Beeren von Bäumen

Du kannst in deine Mischung auch einen Kristall legen, sie in einer schönen (Spahn)Dose aufbewahren, oder dir einen kleinen Beutel weben (eine Anleitung findest du auf meinem Insta-Account), den du dann mit nehmen kannst. Ich habe vor, meinen Beutel in meine Tasche zu geben, damit ich immer etwas von der Mischung dabei habe, um sie an bestimmten Orten, Bäumen oder Pflanzen nieder zu legen. Als Dank oder als einfache Geste der Liebe und Ehrung eines Ortes. Denn sein wir mal ehrlich: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

Mit diesen kleinen Gesten, ermöglichen wir uns, ganz präsent zu sein und mit mehr Achtsamkeit der Natur zu begegnen. Mit kleinen Gaben können wir unsere Beziehung zu ihr stärken, weil dieses „geben“ ein Akt der Wertschätzung ist. Es ist etwas anderes, wenn ich einfach nur ein paar Pflanzen sammeln gehe, oder wenn ich zu einem geliebten Ort gehe, an dem ich meine Freunde treffe, mir Blüten nehme und als Dank etwas zurück geben kann. Oder was meinst du?

Welche Pflanzen kommen in deinen Beutel? Schreibe mir deine Mischung in die Kommentare

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