Vom Gefühl „zu viel irgendwas“ zu sein – und der tanzenden inneren Wilden Frau

„Du bist zu dick! Du bist zu dünn! Du redest zu schnell! Du lachst zu laut! Du denkst zu kompliziert, da kommt ja keiner mehr mit! Du bist immer so emotional! Du planst zu viel! Du bist nicht … – Du bist zu … !“

Wer kennt diese Situationen nicht?

Und jedes Mal, wenn ich für irgend jemanden „zu viel irgendwas“ bin, nagt das an mir.
Nagt ein Stück meines Ichs, meines Seins an, macht es mich klein.
Warum eigentlich?
Warum darf ich nicht einfach so sein wie ich bin? Außerdem gebe ich mir doch Mühe, zumindest erträglich angepasst zu sein, freundlich, „Everybody’s Darling“ – und trotzdem kommen sie immer wieder, diese Sprüche, diese hochgezogenen Augenbrauen, oder einfach nur dieser missbilligende Unterton, weil ich mal wieder „zu viel irgendwas“ bin.

Vor einiger Zeit kam mir dann irgendwann die Erkenntnis:
>Ich kann es eh nicht allen recht machen, so sehr ich es auch versuche, irgendwer hat immer was zu knöttern. Dann kann ich auch gleich so sein, wie ich bin und mich wenigstens ganz und unverbogen dabei fühlen!<

Meine ‚innere Wilde Frau‘ jubelte ob dieser grundlegenden, tiefsinnigen Einsicht, denn sie hat es schon lange satt, sich immer wieder zu ducken und sich selber immer wieder auf’s Neue klein zu machen, nur um nicht unangenehm aufzufallen – oder gar noch schlimmer, von anderen mal mehr und mal weniger subtil ausgegrenzt zu werden. UND dabei auch noch das Gefühl zu haben, sich selbst verraten zu haben.
Also ab jetzt: Aufrecht durch‘s Leben! Raum einnehmen! Angriffsfläche bieten!
„Ähm. Naja,“ meldete sich mein ‚angepasstes Selbst‘ vorsichtig zu Wort. „Meinst du nicht, dass du dir damit Chancen verbaust? Dass die Leute dich dann nur noch mehr kritisieren, dich ausgrenzen, an dir dir rumnörgeln? Dass es dadurch einfach nur noch anstrengender wird?“
„Ja. Das ist definitiv der Fall“, stimmte ich meinem angepassten Selbst zu. Aber ‚die anderen‘ machen es doch sowieso. Da bin ich doch lieber ich selbst in meiner vollen Gänze und in meinem „zu viel sein“,  als mich ständig zu fragen, wer jetzt schon wieder was an mir rumzunörgeln hat. Da gehe lieber mit stolz erhobenem Kopf durch mein Leben, als meine Energie vergeblich in dem Versuch darauf zu verschwenden, diese Konflikte und Verletzungen schon im Vorfeld zu vermeiden, indem ich mich verbiege, zurücknehme und selber beschränke – was ja auch nicht funktioniert, denn an mir rumgezerrt und rumgemäkelt wird so oder so.
Deswegen, mein liebes angepasstes Selbst, stecke ich meine Energie ab jetzt lieber in das, was ich bin und erreichen will, und hab noch emotionale Reserven übrig, um mit den zu erwartenden negativen Reaktionen besser umgehen zu können. Hoffe ich.
Und ja, natürlich tut es nach wie vor weh, zu merken, dass ich für irgendjemanden „zu viel“ bin, denn nur weil ich mich jetzt bewusst „für mich als Gesamtpaket“ entschieden habe, hören die „du bist zu viel“s ja nicht auf.
Im Gegenteil, dadurch werden sie gefühlt eher mehr.
Andererseits spüre ich auch die Stärke und meine innere Kraft sehr viel deutlicher, weil ich mich nicht mehr selber klein mache, sondern ich mich ‚ganz sein‘ lasse.
Ja! ICH-MICH. Ein sehr befriedigendes Gefühl.
Jedenfalls schaffe ich das meistens. Manchmal falle ich noch in alte Muster zurück und leide wie ein Schlosshund, bis meine innere Wilde Frau „vorbeigetanzt“ kommt und mich liebevoll mit Anlauf daran erinnert, dass es bei mir liegt, mich klein oder groß zu fühlen, dass es an mir ist, ganz und gar zu sein.

Natürlich gibt es immer noch Situationen im Alltag, an denen ich Kompromisse machen muss, an denen ich manchmal mein „zu viel irgendwas“ zurückschrauben muss, oder es gar freiwillig mache, und natürlich die Stellen, an denen ich ungewollt mit meinem „zuviel irgendwas sein“ anecke. Und in diesen Situationen, mein liebes angepasstes Selbst, bin ich dir sehr dankbar. Du weißt wie es läuft, kennst auch die guten und funktionierenden Mechanismen, und hilfst mir da dann einfach durch. Aber immerhin sind mir diese Momente inzwischen bewusst und ich entscheide immer wieder auf‘s Neue, ob ich das wirklich will oder eben nicht.

Ich glaube, ich bin tatsächlich dabei, meine Furcht davor für andere „zu viel irgendwas“ zu sein, zu bezwingen. Denn ich spüre jetzt wieder, dass ich schon immer meine ganz ureigene, wilde Frau gewesen bin – ich hatte es nur vergessen, verdrängt, verleugnet.

Jede von uns ist ihre ganz eigene Wilde Frau.
Wir sind die Frauen – die Töchter, die Mütter und die Großmütter, die Tanten, Cousinen und Schwestern – die in dieser Welt etwas ausrichten können.
Erlauben wir uns doch einfach selber, in unserer gesamten Fülle GANZ und VIEL zu sein.
Habt eine schöne Woche, Ihr Lieben.

Die Schwesternwunde heilen

Liebe Schwester,

obgleich wir innerlich den tiefen Wunsch verspüren, uns mit anderen Frauen zu verbinden, und uns mit ihnen gemeinsam in Frauenkreisen zu verbinden, gibt es tief in uns eine Wunde, die wir dringend heilen müssen: Die Schwesternwunde

Mit „Schwesternwunde“ meine ich emotionale Wunden, die uns von anderen Frauen in unserem Leben zu gefügt wurden, aber auch die Wunden, die wir anderen Frauen zu führten. Unseren Freundinnen, unseren Schwestern – unserer Mutter.

Was bedeutet Schwesternschaft?

Schwesternschaft bedeutet für mich, dass wir uns selbst in der anderen erkennen, dass´wir darauf vertrauen, dass genug für alle da ist, und das wir darauf vertrauen, dass man sich gegenseitig zu unterstützen. Wir versuchen nicht nur die Vorzüge einer Person zu sehen, sondern auch die Dinge, die unangenehm sein können, oder uns ab stoßen.

In einer Schwesternschaft, lasse ich denjenigen so sein, wie er ist. Wir versuchen einander nicht zu ändern, bis man sich gefällt, sondern wir entscheiden uns, ihn an zu nehmen (dann mit allen Facetten) oder zu gehen (was ja auch manchmal einen vor neuen Verletzungen bewahrt), ohne zu verletzen.

Man kann etwas nicht in Ordnung finden/oder verstehen, und doch gleichzeitig denjenigen in seiner Ganzheit zu akzeptieren. Es ist in Ordnung, wenn man  diese Dinge nicht gut finden – aber frau kann sie so stehen lassen.

Aber das geht nur, wenn ich meine eigenen inneren Wunden geheilt habe:

Heile deine Wunde

Die Schwesternwunde zu heilen heißt, zu schauen:

  • Wo wurde ich verletzt?
  • Von wem wurde ich verletzt?
  • Wodurch wurde ich verletzt?

Aber auch ehrlich mit sich selber zu sein, und zu sehen:

  • Wen habe ich verletzt?
  • Wie habe ich verletzt?
  • Warum habe ich verletzt?
  • und was hat das mit mir gemacht?

Denn oft fühlen wir uns selber nicht gut dabei. Wir wissen intuitiv, dass das uns nicht weiter helfen wird. Ich möchte dich motivieren, gemeinsam mit mir, diese alten Verwundungen nun los zu lassen, um sie im Licht zu transformieren.

Bitte führe diese Meditation nur dann aus, wenn du dich emotional in der Lage siehst, mit all den negativen Emotionen, die hoch kommen (können), um zu gehen. Wenn heute nicht so ein Tag ist, dann führe sie an einem anderen aus.

Wenn ich diese Art von Lichtarbeit getätigt habe, fühle ich mich stets ein wenig mehr mit der Quelle verbunden, und tiefer in mir verwurzelt. Ich hoffe auch du kannst nun innerlich einen Frieden empfinden, und du konntest einen Schritt mehr in das Verzeihen eintauchen.

Es ist mir klar, dass eine solche Meditation nicht alle Verletzungen spontan heilt – das wäre natürlich wundervoll, aber viele tiefe Wunden sind durch Wiederholungen entstanden. Dementsprechend ist dies der Beginn der Heilung. Du hast die Bereitschaft dazu, und schon alleine das, wird eine Veränderung hervor rufen. Ich möchte dich motivieren, diese Übung häufiger für dich zu tun. Du kannst dafür die obige Meditation nutzen, oder aber deine eigene entwickeln.

Wozu das Ganze?

Wenn wir unsere wunden Punkte kennen, können wir offen damit umgehen. Wir können es uns erlauben, uns verletzlich zu zeigen, und damit unserem Gegenüber ermöglichen, sich selbst auch verletzbar zu machen. Wenn ich nicht angreife, um mich selber zu schützen, oder das Gefühl habe, mich verteidigen zu müssen, kann ich auch mein Gegenüber dazu ermuntern, sicjh zu öffnen, und nicht an zu greifen.

Dazu ist man allerdings erst wirklich in der Lage, wenn man keinen eigenen Schmerz/Groll in sich trägt, aus dem man heraus aggressiv handeln würde (um sich zu verteidigen).

Leider funktioniert das nicht immer, aber das Leben findet, wie Brene Brown sagte, in einer Arena statt… ich kann mich entscheiden, ob ich zu sehe, oder ob ich hinein steige – dann lebe ich – setze mich aber der Gefahr der Verletzungen aus.

Zum Schluss noch zwei Buchempfehlungen, wenn du dich noch mehr mit dem Thema „Vergebung“ und „Verletzlichkeit“ aus einander setzen, und nicht darauf warten willst, bis ich dazu mehr blogge: (Affilate-Links) – ich empfehle ausschließlich Bücher, die ich selbst gelesen hab.

Trau dich, und teile mit uns, deine Erfahrung: War die Meditation für dich hilfreich? Konntest du ein wenig vergeben? Wie hast du dich danach gefühlt? Wie siehst du das Thema Schwesternwunde?

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Heile dich – heile die Erde

Warum du dich unbedingt auf deine Heilungsreise begeben solltest…

Auf meine Heilungsreise habe ich mich zuerst nicht freiwillig begeben. Mir ging es schlecht, und ich wollte lediglich Linderung für mich selbst. Nach und nach ging es mir besser, und ich merkte, wie sich auch mein Umfeld veränderte. Ich merkte, welch einen großen Einfluss meine Heilung auf mein direktes Umfeld nahm, und wollte mehr. Jetzt nicht mehr nur für mich, sondern, ganz besonders für meine Familie. Und je weiter ich kam, je mehr ich arbeitete und veränderte, desto größer wurde der Kreis.

Wie im Kleinen – so im Großen

Und nun möchte ich andere motivieren, selber heil zu werden. Egal, ob es nur um einen Denkanstoß geht, den du von hier mit nimmst, ob du noch tiefer in die Materie ein dringst, in dem du dir ein passendes Buch zu dem Thema durch liest, oder vielleicht konkretere Fragen hast, auf die du eine Antwort suchst. Ich möchte, dass du weiter kommst, auf deiner Reise zu dir selber. Denn stell dir vor, wie groß die Heilung sein könnte, wenn sich alle Frauen auf den Weg der Heilung machen würden.

Heilung finden

Um für dich passende Beiträge zu schreiben, dir konkrete Hilfestellung und Tipps zu geben, vielleicht auch Anleitungen, die dich weiter bringen, bitte ich dich, mir zu verraten, wo du Hilfe brauchst.

  • Wo steckst du feste und kommst gerade nicht weiter?
  • Welche Dinge passieren immer wieder?
  • was würde dir helfen?
  • Was wünscht du dir?

Wenn es sich für dich richtig an fühlt, kannst du deine Geschichte und deine Antworten gerne als Kommentar schreiben. Wenn du es lieber privater magst, kannst du mir auch eine E-Mail schicken, oder auf facebook mir eine Nachricht zu kommen lassen – oder eine Direktnachricht auf Instagram. in jedem Fall freue ich mich sehr. Ich möchte, dass du hier genau das findest, was du brauchst.

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The Work – von Byron Katie

Du siehst das, was du glaubst
Du erfährst das, was du denkst
Deine Welt ist ein Spiegel.
– Ana –

Aus gegebenen Anlass möchte ich dir „The Work“ von Byron Katie vorstellen – es ist eine einfache Methode, um Gedanken auf die Schliche zu kommen, die Leid und Schmerz verursachen. Zum Beispiel Projektionen eigener Themen auf andere.

Mir selber hat sie sehr geholfen, als ich mit einer postpartalen Depression kämpfte. Byron Katie hatte die Erkenntnis, die die Grundlage ihrer Arbeit wurde, während einer Depression.
Sie fand heraus, dass nicht die Welt um sie herum der Grund für ihre Depression war, sondern ihre Gedanken über diese Welt… ihre eigenen inneren Ãœberzeugungen und Erwartungen.
Die Methode besteht aus vier Fragen die man sich stellt, und dann selber beantwortet – ich gebe dazu mal ein Beispiel:
„X mag mich nicht mehr, deswegen ruft sie auch nicht so häufig an, wie zu Beginn unserer Freundschaft! – X soll mich häufiger anrufen!“
Das ist der ausgehende Gedanke – er macht mich wütend und ich bin enttäuscht, fühle mich zurück gestoßen. Es geht mir damit also nicht gut!

 Frage: Ist das wahr?

Ja, denn sie hat sich am Anfang viel häufiger gemeldet! Ich bin ihr nicht mehr wichtig.

Frage: Kann ich mir sicher sein, dass das wahr ist?

Mhmm – nun ja, sie hat zwar weniger angerufen, aber ob ich ihr deswegen nicht mehr wichtig genug bin, kann ich nicht mit 100% Sicherheit sagen…

Frage: Was passiert, wenn ich diesen Gedanken weiter denke?

Ich wäre enttäuscht und wütend. Ich würde sie vielleicht nicht mehr anrufen, oder, ggf. noch schlimmer – ich würde sie anrufen und ihr vor den Kopf knallen, wie gemein sie ist, und dass ich so wütend und enttäuscht von ihr bin, weil sie mich nicht mehr liebt…
(Der Gedanke läst also eine ganz schöne Apokalypse in meinen Gedanken aus. Mir geht es nicht gut – ich fühle mich schlecht )

Frage: Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Ohne ihn, wäre ich erleichtert und diese Erleichterung gibt Raum für neue Gedanken…

Kehre dann die Aussage um:

Man kann diverse Umkehrungen finden, gehe da ganz spielerisch dran:
* Ich mag X nicht mehr, deswegen rufe ich sie nicht an
* ich sollte sie häufiger anrufen
* Ich sollte sie anrufen und ihr sagen, wie wichtig sie mir ist, vielleicht habe ich sie weniger angerufen als zu Beginn unserer Freundschaft
* Vielleicht weiß sie nicht, wie wichtig sie mir ist
oder so:
„Ich sollte X anrufen und ihr sagen, wie wichtig sie mir ist – vielleicht habe ich sie weniger angerufen als zu Beginn unserer Freundschaft und sie weiß nicht, wie wichtig sie mir ist!“
(Also ins Gegenteil; zum anderen und zu mir selber)
Am Ende sieht man, dass es eigentlich nur die eigenen Erwartungen und Überzeugungen sind, die einem selber im Wege stehen. Leider weiß die betroffene Person aber gar nichts über die Gedanken und Erwartungen, die man an sie stellt – oder die Emotionen, die mit ihr verbunden sind. Durch diese Methode, ist es möglich, sich selber zu reflektieren und zu schauen, was zu einem selber gehört und auch, wie man die Situation ggf. lösen kann… in dem man dann zum Beispiel selber in Aktion tritt, und der Person das gibt, was man eigentlich von ihr erwartet hätte…
Du findest auf der offiziellen Seite „The Work“ auf der linken Seite ganz unten auch Arbeitsblätter zum herunter laden (kostenfrei), die jede Frage auch noch einmal detailiert beschreiben und Hilfestellungen geben. Dort findest du auch ein Arbeitsblatt, um eigene Überzeugungen zu untersuchen und eins, was sich mit dem Urteilen über Mitmenschen befasst. Außerdem ist hier noch eine Seite mit wundervollen Zitaten aus ihren Büchern, von denen auch das Zitat auf dem obigen Bild stammt.
Diese vier Fragen haben mir schon in vielen Situationen geholfen, und mich vor unüberlegten Handlungen bewahrt, aber mir auch sehr viel über mich selber verraten und mir beim Umdenken geholfen. Gerade weil ich so viele positiven Erfahrungen damit gemacht habe, möchte ich sie dir ans Herz legen.
Damit ich immer wieder daran erinnert werde, habe ich sie auch stets bei mir – sie stehen auf einer Karteikarte, die in meiner Handytasche steckt… man sieht dort immer die erste Frage – und für den Einstieg, die wichtigste Frage:
Ist das wahr?

Hast du auch schon Erfahrungen mit „The Work“ gemacht?

(Quellenangabe: „Lieben was ist“ von Byron Katie, „The Work“ Arbeitsblätter und Homepage. Diese Methode stammt von Byron Katie und ist als „The Work“ bekannt)

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10 einfache Wege sich Gutes zu tun

Ich finde, wir sind es wert, dass wir uns regelmäßig einen „Self-Care-Tag“ gönnen können – das hilft uns nicht nur, wieder Energie für den Alltag zu sammeln, sondern kann uns auch an Tagen, an denen es uns nicht so gut geht (wir zart besaitet sind), zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Wohlbefinden ist dabei der Schlüssel, der unseren Geist mit unserem Körper wieder mehr und mehr in den Einklang bringt.

1.Reinigen

Gehe duschen, oder (was ich dann viel lieber tue, weil man anderes noch mit einbeziehen kann) gehe baden. Nimm dir Zeit für dich selber – gönne dir eine Gesichtsmaske, eine Haarkur, oder was du sonst normalerweise nicht so häufig im Alltag tust.

2. Berühren

Nach dem Reinigen massiere dich selber sanft, während du dich mit einem duftenden Öl, oder einem Pflegeprodukt ein cremst. Segne dabei deinen Körper, ehre die Arbeit, die er für dich leistet, die einzelne Körperteile täglich für dich tun. Streichel sie sanft oder lasse dich von deinem Partner massieren

3. Um-Hüllen

Kleide dich in bequeme und weiche Kleidung. Ziehe warme Strümpfe an, wenn du zu kalten Füßen neigst. Ziehe heute nur Dinge an, die du liebst, und in denen du dich gut fühlst.

4. Düfte

Zünde, wenn du magst, ein Räucherstäbchen an, eine Duftkerze oder eine Aromalampe. Genieße, wie sich der Duft langsam und sanft in deinem Zuhause ausbreitet

5. Natur

Die Seele erfreut sich, wenn sie in die Natur gehen kann, dort kann sie sich ausbreiten, erden und dich ausbalancieren. Du kannst alleine gehen, deine Kinder oder Partner mit nehmen… was sich für dich gut anfühlt. Fühl in dich hinein, brauchst du die Weite von Feldern (oder Meer), brauchst du Bäume und Wald oder lieber Wasser? Höre auf dein Gefühl

6. Bewegung

Spazieren in der Natur, tanzen zu guter Musik, oder auf dem Bett springen und Toben mit den Kindern. Sich bewegen macht Freude, auch wenn es zu Beginn etwas Überwindung kostet. Frage dich, wie du deinen Alltag bewegender gestalten kannst. Einen Abendspaziergang mit dem Partner oder dem/den Kind/ern? Vielleicht hast du schon lange vor, etwas aus zu probieren, oder hast es lange Zeit nicht mehr getan? Dann beginne neu. Jetzt ist immer der beste Zeitpunkt!

7. Handwerk

Alles Kreative, was du mit deinen Händen gerne tust: Malen, Zeichnen, Schreiben, Stricken, Filzen, Häkeln, Kneten, Modellieren… diesen Punkt kann man gut gemeinsam mit Kindern verbinden.. alle gemeinsam, oder jeder für sich. Welches Projekt wolltest du schon länger beenden? Oder weiter bearbeiten? Welche Idee will umgesetzt werden?

8. Füttern

Für mich geht Liebe definitiv durch den Magen.. auch Selbstliebe. Tu dir heute gut. Nimm dir Zeit, um heute für dich zu kochen, genug zu trinken und um dir Zeit zum Essen zu nehmen. Mit Kerzenschein und einem schönen, gedeckten Tisch.Oder du lässt dich bekochen?

9. Tee&Buch&Musik

Lege dich auf die Couch, oder in den Sessel – ziehe dich mit einem guten Buch und einem großen Pott Lieblingstee zurück. Du kannst auch nur Musik hören… wann hast du das zuletzt gemacht?? (Ich meine, ohne dabei etwas anderes zu tun)

10. Frische Federn

Beziehe dein Bett neu – es gibt doch nichts schöneres, als abends in ein frisch bezogenes Bett zu schlüpfen und sich in die frischen Laken zu kuscheln… oder?

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, dir einen ganzen Tag für dich Zeit zu nehmen (weil du zum Beispiel Mutter bist, oder arbeiten musst), kannst du dir Stundenweise eine Auszeit gönnen, oder Kind und Kegel mit ein beziehen. Auch wenn es zu Beginn vielleicht etwas schwerer ist, sich den Raum zu nehmen (besonder, wenn man dies sonst nicht tut), es ist eine Wertschätzung, die du dir selber schenken kannst.

Ein bisschen „Me-Time“ – du bist es wert.

Denke immer daran, wenn du nicht gut für dich sorgst, kannst du auch nicht gut für die anderen sorgen.

Für wann hast du deinen nächsten Self-Care-Tag geplant? Wie wäre es, wenn du einen am Wochenende einlegst?]]>