Die innere dunkle Seite an nehmen

Bevor wir ein „wildes Leben“ führen können, müssen wir unsere eigene innere dunkel Seite an nehmen. Ich kann verstehen, dass du möglicherweise davon zurück schreckst, denn diese Dinge in sich genauer zu betrachten, ist nicht leicht. Ich kann mir sogar vorstellen, dass du Angst vor der Heilung hast – weil du Angst vor dem Schmerz hast, der möglichweise mit den Gefühlen einher gehen wird, wenn du dir diese „dunklen Seiten“ an siehst.

Ich selber hatte Angst davor. Ich hatte Angst, wenn ich diese Dinge an sehen würde, würde ich erkennen, dass ich nicht liebenswert bin. Ich hatte Angst davor, dass sich all meine Befürchtungen, all meine alten Glaubenssätze stimmen – und natürlich konnte ich das nicht zulassen, denn das wäre wohl vernichtend für mich gewesen.

Glücklicherweise hatte ich einen fähigen Therapeuten an meiner Seite, der mir dabei half zu erkennen, dass jegliche „düsteren“ Anteile in mir, die mir teilweise sogar nützlich waren. Einige Anteile, wollten nur verhindern, dass ich wieder verletzt werden würde. Und ich durfte erkennen, dass die Wunden, die mir von anderen zugeführt wurden, nicht meinen Wert minderten, sondern mich zu dem einzigartigen Menschen werden ließ, der ich heute bin. Dank ihm, lernte ich, meine ungeliebten Anteile an zu nehmen, und sie in mir integrieren. Denn auch heute, können sie mir durchaus schützend zur Seite stehen. Und meine Wunden gehören zu mir – sie machen mich verletzbar, und das ist in Ordnung. Wir alle (jeder Mensch) trägt solche Anteile in sich.

„Wenn wir die Dunkelheit in uns an sehen, werden wir vom inneren Licht der Liebe geflutet“

Ich kann dir wirklich nur empfehlen, dir einen professionellen Couch (Therapeut) als Unterstützung in dein Team zu holen. Ich habe davon für mich selber ganz viel gelernt, und würde es wieder tun.

Hier sind ein paar Fragen, die du dir selber stellen (und beantworten) kannst – bitte nur dann, wenn du dich emotional in der Lage fühlst. (ich kann dafür keine Haftung übernehmen)

  • Was weckt dich um 3.00 nachts auf und lässt dich nicht mehr schlafen?
  • Was ist deine dunkelste Angst?
  • Wie versteckst du dich vor diesen dunklen Orten?
  • Wie hört sich das Erforschen deiner eigenen Dunkelheit für dich an?
  • Wer bist du, wenn du alleine bist?
  • Wer bist du, ohne dein Make-up/deine (schöne) Kleidung?
  • Schreibe die Wege auf, mit denen du dich selber zurück hälst
  • schreibe die Dinge auf, die du an dir selber nicht liebenswert findest

Als guten Freund habe ich stets mein Tagebuch an gesehen, dort konnte ich wirklich alles hinein schreiben, all meine Befürchtungen und Ängste, meine Sorgen und Nöte, meinen Wut und meine Enttäuschung. Ich würde dich sehr gerne dazu motivieren, dir selber einen „Taschenfreund“ zu zu legen, er hat immer für dich Zeit…

 

 

 

Wenn unangenheme Gefühle auftauchen, atme in sie hinein, umarme dich selber, weine, betrauere, gib dir selber die Erlaubnis dich schlecht, klein und traurig zu fühlen. Klage, Jammere – und sitze bei deiner dunkeln Seite. Dann lege die Hand auf dein Herz und atme ganz bewusst in deine Hand (in dein Herz) ein – tief ein und aus atmen – ein paar Mal. Du kannst auch deine Helferwesen/Guides/Engel/Gott (oder wen auch immer) um Hilfe bitten, nun zurück in den Frieden zu gehen… die Gefühle sollten nun nach und nach ab klingen, und eine sanfte Stille bleibt zurück…

Und jetzt mache eine Liste, mit all den Dingen, die du schon einmal geschafft hast, Komplimente, die du bekommen hast, deine Talente und Fähigkeiten, alles was dir leicht von der Hand geht und worauf du stolz bist.

Wenn du beide Listen betrachtest, kannst du erkennen, dass es sowohl etwas gibt, was du an dir möglicherweise nicht magst, aber auch ganz viel an dir, was du magst. Möglicheriwese kannst du aus dieser Position heraus dir selber erlauben, die andere Liste an dir an zu nehmen… du könntest dir sagen:

„Auch wenn ich nicht perfekt bin, gebe ich mir selber die Erlaubnis, mich so an zu nehmen wie ich bin, auch mit den Dingen, von denen ich glaube, sie sein nicht „gut genug“. Ich bin bereit diese Seite in mir zu akzeptieren. Ich bin bereit, mich selber an zu nehmen.“

Die dunkle Seite in anderen…

Frauenherzen sind so groß, dass sie die dunkle Seite in anderen oft sehen und an nehmen können. Wenn wir das bei anderen können, dann können wir auch darauf vertrauen, dass es uhns bei uns selber auch möglich ist. Wir brauchen uns nicht davor zu fürchten.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich davon überzeugt bin, dass dein Herz so groß ist, um nicht nur meine dunkle und verletzbare Seite an zu nehmen, sondern auch deine eigene.

Ich glaube da ganz fest dran, und wenn nötig, auch für dich mit.

In tiefer Liebe

Ana

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Wie du ein „wildes“ Leben führen kannst

Ein wildes Leben zu führen bedeutet für mich, dass wir uns trauen,  hinaus in die Arena zu gehen, die sich Leben nennt, und dort zu Kämpfen… mit Kämpfen meine ich, Dinge riskieren, sich aus unserer Komfortzone heraus wagen, sich verletzbar machen…

Ich habe Spass daran, Erfahrungen zu machen, denn ich weiß, dass nur ich mein Leben leben kann – und dafür muss ich (leider) oft raus in die Arena und mich der Gefahr aus setzen, enttäuscht und verletzt zu werden – oder gar einen Fehler zu machen.

Ich kann verstehen, warum einige von uns lieber „brav“ bleiben möchten – denn die alten und bekannten Regeln geben einem ein trügerisches Gefühl der Sicherheit. Wild sein, bedeutet auch gleich, sich der Unsicherheit zu stellen…  und um ehrlich zu sein… Sicherheit ist eh nur eine Illusion. Wir haben keine Kontrolle – also können wir sie auch einmal ablegen und schauen, was passiert, wenn man Dinge tut, die man normalerweise nicht tun würde.

Was bedeutet denn überhaupt „Wild sein“

Überall liest man es mittlerweile – Wilde Frauen tauchen überall auf, und fordern dich auf, deine innere Wildheit zu erfahren und aus zu leben…

Für mich kommt Wildheit nicht aus dem Außen – es ist nichts, was ich in einem Wochenendworkshop lernen kann, oder durch tolle Kleidung erfahre – Wildheit kommt alleine aus deinem Inneren. Es ist eine Entscheidung, die du triffst – für dein Leben – und von da aus beginnt eine Reise, die dich zurück zu dir selber führt, auf dem man sich selber, liebevoll an nimmt. Es ist deine Essenz – deine Authentizität, deine Verletzbarkeit, deine Kreativität – deine Liebe!

Und ganz besonders müssen wir mit den Teilen in uns arbeiten, die uns besonders schmerzen. Wie das gehen kann, erfährst du hier.

 

Dinge, die du für dich tun kannst, um ein wenig „Alltagswildheit“ in dein Leben zu bekommen:

  • entschuldige dich nicht grundsätzlich für alles
  • nimm dir Zeit für dich
  • gehe alleine raus (kommender Blogpost: Selfcare-Dates)
  • sei kreativ
  • mache dir selber Geschenke
  • gönne dir tagsüber ein Schläfchen
  • gehe Barfuß durch den Park
  • ohne BH rausgehen
  • morgens dekadent baden
  • tue Dinge, die du normalerweise nicht tust
  • lade jemanden Fremden zum Tee ein (vll. gibt es jemanden, den du sehr interessant findest?)

Allerdings hat Wildsein auch (unschöne) Konsequenzen

Wenn du dich für deine innere wilde Seite entscheidest, kann es sein, dass man in Gruppen plötzlich zum Außenseiter wird – weil man aus der Norm heraus sticht, oder sich endlich traut, zu sich zu stehen, und „Nein“ sagt! (das kann einen sogar Freunde kosten, ich weiß, wovon ich da spreche)

Und leider zieht es auch Neider an, denn wenn man sein wahres inneres Potential lebt (oder damit beginnt, sich selber zu lieben), dann leuchtet man viel heller als sonst, und wird gesehen…

Und natürlich die Gefahr, dass man verletzt oder enttäuscht wird – aber eigentlich gibt es immer diese Gefahr…

 

Ich kann dich aber beruhigen… aus meiner Sicht lohnt es sich trotzdem!

Weil man sich selber erlaubt, das Leben zu führen, was man leben will (und wir haben schließlich nur dieses eine..oder?)

Weil man sich nicht länger abhängig von der Meinung anderer macht, sondern zu sich selber steht – und dementsprechend lernt, auf seine eigenen Bedürfnisse zu hören.

Weil man sich selber die Erlaubnis gibt, die Dinge zu tun, die man schon immer mal machen wollte, aber davor evtl. Angst hatte.

Ich finde, es ist ein Weg, der einem sich selber näher bringt und ich bin sehr dankbar, dass ich mich für ihn entschieden habe. Er ist nicht immer leicht, ich habe immer Zeiten, in denen ich mit allem kämpfe, aber im Durchschnitt bin ich mehr im Frieden mit mir selber (zu Frieden). und alleine dafür hat es sich gelohnt.

Erfahre in den folgenden Wochen in weiteren Blogposts von mir:

Bleib wild! Ana

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Wer bloggt denn da? Franziska stellt sich vor

Ich bin Franziska, 37 Jahre alt, verheiratet – und Mutter einer großartigen, erwachsenen Tochter, die gerade dabei ist, ins eigene, unabhängige Leben aufzubrechen.
Für mich befindet sich vieles im Umbruch und mein Leben zentriert sich seit einiger Zeit völlig neu. Vor noch nicht all zu langer Zeit habe ich festgestellt, dass ich schon mehr als die Hälfte meines Lebens Mutter bin und jetzt, da mein Kind das gemeinsame Haus verlässt, ich gar nicht so wirklich weiß, wie das mit dem „Erwachsensein“ eigentlich so richtig geht ohne gleichzeitiges „Muttersein“.
Aus diesem inneren Zustand heraus erwache ich langsam so nach und nach als erwachsene, unabhängige Frau – und finde mich Stück für Stück in mir selbst.
Finde Eigenschaften und Talente, die eine Zeit lang in den Hintergrund getreten waren. Finde neue Wege für mich – und eine ganz neue Art von Ruhe in mir selber. Finde neue und alte Ausdrucksformen von Spiritualität für mich und habe endlich in mir selber den Raum (wieder-)gefunden, meine Kreativität leben zu können.

Spiritualität – was ist das für mich?

Wenn ich versuche es zu erklären, reichen meine Worte kaum aus.
Eigentlich ist es jedoch ganz einfach:
Ich bin. Bewusst. Fühlend. Empathisch. Wach. Träumend. Wahrnehmend. Handelnd.
Meine Spiritualität beinhaltet für mich meine innere Kraft und Stärke, meine Verletzlichkeit, meine Lebensphilosophie, die verschiedenen Wege, die ich immer wieder neu für mich finde, mein & anderer Wissen, Arbeitstechniken, Gefühle, Begegnungen ……
Sie durchdringt schlicht mein gesamtes Sein – und ist mal mehr und mal weniger stark für mich im Vordergrund meines Alltags präsent.
Ob und was da noch mehr (oder weniger) ist, als andere es fühlen, wahrnehmen, träumen, dass kann ich zwar dankbar zur Kenntnis nehmen,
dennoch kann ich lediglich mein Gefühl, meine Wahrnehmung, meine Intuition, meine Gedanken dazu als Referenz heranziehen – und diese Gedanken, Gefühle, Wahrnehmungen und Intuitionen versuchen in meinem Alltag zu leben.

Glaube ich an Geistwesen, Götter, Spirits und all diese Dinge, die mit Spiritualität oft in erster Liniein Verbindung gebracht werden?

Vielleicht.
Ich habe viele Erfahrungen gemacht, die mir gezeigt haben, dass es mehr gibt, als das auf den ersten und zweiten Blick Offensichtliche, Nachprüfbare. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, noch weiter hinzuschauen, hinzufühlen, hinzuhören.
Mich selber, mein Wissen und meine Wahrnehmung zu prüfen – und den „Zweifel“ immer
zuzulassen. Denn Zweifel heißt für mich inzwischen, dass es mindestens noch eine weitere Perspektive gibt, die es sich zu betrachten lohnt.
Vielleicht hatte ich Begegnungen mit einem Gott, einem Spirit, einem Geistwesen – vielleicht hat aber auch mein Unbewusstes mir dieses konkrete Bild als Projektion geschickt, um besser mit mir kommunizieren zu können. Sicher sein kann ich mir nie zu hundert Prozent, auch wenn andere Menschen ähnliche Erfahrungen machen und es wohl tut, sich darüber auszutauschen.
Letztendlich ist es mir persönlich egal, was „es“ jetzt genau ist – wichtig für mich persönlich ist, was diese innere Begegnung mit mir macht. Welches Gefühl sie mir vermittelt und warum. Welche Aufgaben ich aus der Begegnung für mich mit heraus nehme und ob ich es mir selber wert bin, mich diesen Aufgaben zu stellen – vielleicht auch an ihnen zu scheitern – um dann festzustellen, dass ich daran gewachsen bin. Vielleicht nicht immer so offensichtlich, oder in der Form, wie ich es
mir im Vorfeld gewünscht habe. Aber oft genug ausreichend wirksam, um es (manchmal auch erst später) bewusst an mir wahrnehmen zu können und in meinem Alltag leben zu können. Ich bin unendlich dankbar, Ana begegnet zu sein, um mit ihr – eine hoffentlich lange Zeit – neue Pfade zu erkunden und diese gemeinsam erleben zu können.
Und ich freue mich sehr darauf, mein Wissen, hier mit dir, teilen zu dürfen.
Gerne beantworte ich weitere Fragen zu meiner Person – hinterlasse mir dazu deine Frage in den Kommentaren.

Rotes Zelt Ruhrgebiet

Gemeinsam wachsen – gemeinsam heilen

Sehnst du dich nach einem sicheren, wertschätzenden Ort, an dem es dir erlaubt ist, endlich authentisch zu sein? An dem du nichts „tun“ musst, nicht igrendetwas „bringen“ musst, außer du selber zu sein? Ein Ort an dem du gleichgesinnte Frauen treffen und kennen lernen kannst und an dem man sich gegenseitig untertsützt?

Ich lade dich ein – ins Rote Zelt

Das Rote Zelt

Angelehnt an die überlieferten Mondhütten ist das Rote Zelt ein Raum, in denen sich Frauen einmal im Monat, meistens um den Neumond herum, treffen, um gut zu sich selber zu sein. Inne zu halten, eine Pause aus dem Alltag zu finden, und wieder ein Stück näher zu sich selbst zu finden.

Hier entsteht ein KraftRaum für Frauen, in dem unterschiedlichste Bedürfnisse erfüllt werden können. Ein Raum für Übergänge und Rituale, kreatives (Er)Schaffen und sanfte Ruhepunkte bieten die Erfüllung der individuellen Bedürfnisse einer Frau.

Rote Zelte bieten Raum um zu SEIN

Rote Zelte schaffen Akzeptanz für die eigenen Schwächen

Rote Zelte geben einem das Gefühl, nicht alleine zu sein

Rote Zelte fangen auf, kräftigen und stärken die Seele

denn als Frauen tragen wir viel, wir schaffen viel und

sollten es uns Wert sein, uns einmal im Monat

ins Zentrum unseres Lebens zu stellen und unseren

KraftOrt zu besuchen.

Du bist sehr willkommen.

Folgende Termine sind für 2017 geplant:

25.05.2017

25.06.2017

23.07.2017

20.08.2017

24.09.2017

22.10.2017

19.11.2017

17.12.2017

Jeweils von 17.00 bis 19.00Uhr in Witten:

Hawaii-Haus

Wiesenstraße 2

58452 Witten

Möchtest du bei einer Gruppe dabei sein? Oder mehr Infos erhalten?

Anmeldung unter Anashee(at)gmx.de

Du kannst nicht kommen, weil du zu weit weg wohnst?

Ich komme auch gerne zu dir und halte ein Rotes Zelt für dich und deine Freundinnen oder deinen Frauenkreis. Lade mich ein.

Ich freue mich auf dich

Neumond-Intentionen

Neumond bedeutet für mich stets einen Neuanfang, aber auch, das Ende von bestimmten Dingen. Wir haben also jeden Mondzyklus die Möglichkeit, uns über die Dinge Gedanken zu machen, die wir hinter uns lassen wollen (oder müssen), und welche Dinge wir in unser Leben einladen (mehr Infos zum Neumond gibt es hier)

Dieser Neumond bedeutet für mich, dass ich die Zeit des alleine Bloggens hinter mir lassen werde. Mein Wiunsch für diesen Ort hier ist, dass ich mindestens zwei Mal pro Woche blogge, doch mit Kind und Kegel ist das derzeit noch ein wenig schwierig, deswegen habe ich jemanden, der mir ganz nahe steht gefragt, ob wir nicht gemeinsam für dich hier schreiben wollen. Und sie hat „Ja“ gesagt.

Es wird ab Juni also hier zwei Bloggerinnen geben, die über die altbekannten Themen schreiben, und ich freue mich sehr darüber. Jede Woche schreibt sie und ich je einen Beitrag, dazu kommen noch die „Specials“ – wie die Interviews, die es nach wie vor geben wird.

Was wird sich also ändern? Es wird endlich wieder mehr Beiträge geben – und mehr Support, bei Fragen, Wünschen und Nöten.

Ein weiteres Highlight des heutigen Neumondes: Ich lade heute zum ersten roten Zelt ein, was mich ganz besonders freut. Und ich kann es kaum erwarten, ein paar von euch heute im wahren Leben kennen zu lernen.

Wenn du mich auch bei einem roten Zelt kennen lernen möchtest, folge meinem Blog doch auf Facebook, da werde ich die nächsten Termine direkt veröffentlichen.

 

 

 

 

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Rotes Zelt – Zyklus des Lebens

Immer wieder schreibe ich über die Menstruation – über Wege, wie man seinen eigen Zyklus feiern kann, oder wie man ihn ehrt. Doch das ist mir nicht genug! ich möchte, dass du dich traust, diesem inneren Zyklus zu vertrauen, ihn dir bewusst zu machen, kennen zu lernen und ihm zu folgen… dieser roten Spur, die sich durch dein Leben zieht (wie ein roter Faden).

Weil ich so angetan bin, von dieser urweiblichen Kraft, habe ich mich entschlossen, da mehr zu tun! Ich möchte mit dir meinen Zyklus teilen, in der Hoffnung, dass du dich in ihm erkennst, in der Hoffnung, dass du mit schwingen kannst, und in der Hoffnung, dass du ein wenig achtsamer auf dich schauen magst.

Den eigenen Zyklus kann man sich schön als Jahreszeiten vorstellen:

Frühling/Präovulation:

Die erste Woche nach der Blutung – langsam kommen meine Kräfte wieder, ich fühle mich gut, und erleichtert. Mein Kopf ist klar und ich kann schnell denken – es fällt mir leicht, in dieser Phase Ideen und Pläne zu schmieden. Ich schreibe alles auf, weil ich so vor Inspirationen bin. Mir fällt es leicht, anstrengende Zeiten mit dem Kind zu überwinden, ich ruhe in meiner Mitte, habe Geduld und Ausdauer. Gerne lasse ich mich auf Spiele mit dem Kind ein, probiere neues aus. Ich blühe.

Sommer/Ovulation

In der zweiten Woche, die meistens in der Ovulation endet, habe ich viel Tatendrang – ich bin bereit, meine Pläne um zu setzten, schaffe viel in wenig Zeit. Hausarbeit, Bloggen, Kinderbetreuung, arbeiten – alles kein Problem. Ich fühle mich wohl in meinem Körper, meine Busen spannen oft kurz vor dem Eisprung, oder mal zwackt es im Unterleib. Aber meine Laune ist stabil – ich bin im Fluss… meistens geht mir alles leicht von der Hand. Auch mein libido ist erhöht, ich fühle mich erotisch und schön.

Herbst/Prämentstuation

In der Woche nach der Ovulation fühle ich, wie sich meine Gedanken vom Außen ins Innere wenden. Ich mache mir mehr Gedanken über das Leben und über mich, bin bereit, mich mit Seelenthemen zu befassen – und habe leichten Zugang zu meinen Gefühlen. Leider habe ich nicht mehr die große Motivation/bzw. die Energie, die ich letzte Woche noch hatte – ich brauche länger für bestimmte Aufgaben, aber ich kann mich besser fokussieren und reflektieren. Oft beginnt mein Körper nun schon nach bestimmten Lebensmitteln zu betteln – das ist jedes Mal verschieden – und ich gebe es ihm (bedingungslos) – ich weiß, dass ich mich auf ihn verlassen kann, und er weiß, was er braucht. Jetzt ist es besonders wichtig für mich, viel zu trinken, und nach draußen zu gehen – gut für mich zu sorgen… ich merke, wie meine Stimmung nach und nach labiler wird, und ich mir Dinge oft schneller zu Herzen nehme.

Winter/Blutung

Kurz vor der Blutung bin ich extrem müde, und möchte mich zurück ziehen. Mir steht der Sinn nach Ruhe, und es kostet mich sehr viel Energie, dem Kind die gewünschte Aufmerksamkeit zu geben. Ich würde mich viel lieber in eine Decke rollen und liegen… mehr nicht. Ich weine, wenn ich Kinder, Tiere, leid aber auch Freude sehe. Alles schwingt extrem in mir nach – manchmal habe ich das Gefühl, als spüre ich den Weltschmerz direkt in mir. Manchmal bin ich sehr reizbar und kratzbürstig, wehe man spricht mich vor meinem Kaffee an – da reicht auch schon ein schiefer Blick… Abstand halten bitte! Ich möchte Ruhe! Dann fließt es aus mir – ich fühle mich erleichtert, wenn ich das Blut sehe – ich lasse es fließen und gebe mich hin. Versuche Pausen zu machen, mir gutes zu tun. Self-Care. Am Ende der Woche, nehme ich ein langes, warmes Bad – um mich auch Ãußerlich nochmal bewusst zu reinigen.

Während ich blute…

Für mich ist es eine Zeit, in der ich versuche, mich ganz bewusst mir selber zu widmen:

Ich veranstalte für mich selber kleine Retreats, in dem ich in mein „Moon-Diary“ schreibe (das siehst du oben auf dem Bild), mich mit den Dingen umgebe, die mich an das Frau sein erinnern und die mir gut tun – dazu habe ich eine rote Kiste, die ich hier schon einmal vorgestellt habe. Ich male, ab und an auch mal, mit meinem eigenen Blut – ich setze mich auf eine rote Decke und zelebriere mich selbst. Hier habe ich schon einmal ein paar Ideen vorgestellt. Als ich vor kurzem auf der Creativa war, habe ich mir einige rote Stoffstücke zu gelegt, die ich in den kommenden Zyklen zu einer roten Blut-Mond-Decke verarbeiten möchte. Mit dem Nähen habe ich bisher keine große Erfahrung gesammelt, und ich möchte nur während der Menstruation daran arbeiten. Die Stoffquadrate, die ich gefunden habe, siehst du auch oben im Bild, gleich neben meinem Blut-Mond-Anhänger 😉

Ich plane im übrigen ein Red-Tent-Workshop zu geben, mitten im Pott. Ich habe auch schon einen geeigneten Raum gefunden um dort regelmäßig ein Rotes Zelt zu veranstalten zu können – einen Raum für dich und mich, wo wir uns über all das austauschen können, praktisch arbeiten und Halt finden, in der Gemeinschaft der Frauen.

Wenn du daran Interesse hast, dann trage dich hier in den Newsletter ein, um dir direkt Bescheid geben zu können, wann und wo es statt finden soll…

 

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Wolfsfraueninterview – Monika Strautz

Die Vorstellung von wilden Frauen (den WolfsFrauen) ist eine fortlaufende Reihe, in der starke, selbstbewusste und authentische Frauen vorgestellt werden, die ihren ureigenen Weg gehen. Diese Serie soll inspirieren und uns Mut machen, unser wahres Ich zu leben. Heute freue ich mich sehr euch Monika Strautz aus dem Hawaii-Haus vor zu stellen.

Wie beginnst du deinen Tag?

Aufwachen, liegen bleiben, bewusst in den Körper spüren und atmen  Stille. Niemand bestimmtes Sein. Nicht Mensch, Frau oder Mutter sein – nur Sein. Jetzt. Dann schon bald auf dem Rad, das Kind zur Schule bringen  Da ich oft morgens Lomi-Sessions gebe, mache ich Körper- und Atemübungen in meiner Praxis, bevor eine KlientIn kommt. Try: 24 Stunden Meditation 😉

Was tut dir gut und wann bist du so richtig glücklich?

Wenn die Sicht klar und das Herz offen ist, ich bewusst und tief verwurzelt bin mit dem, was Jetzt IST

Was tust du, wenn du gestresst bist oder dich nicht gut fühlst?

Flying, eine Bewegungsmeditation aus dem alten Hawaii. Flying ist Rhythmus, Musik, ein wiederkehrender Ablauf, Atmung, wobei der Körper sich im Fluss einer liegenden 8, dem Symbol für Unendlichkeit, bewegt, immer leichter und durchlässiger wird. Der Rhythmus ist dem des physischen Herzens sehr ähnlich. Flying öffnet das Herz, lässt Widerstände überwinden, Flying entfacht das Feuer, Flying bewegt. Flying ist der Grundschritt

Atmen, Tee mit meinem Mann trinken, Lesen, Schlafen oder Film schauen

Welche Dinge tust du für dich (Self-Care-Routine)?

Hawaiianische Lomi Massage geniessen, meine Lehrerinnen zum Bodywork-Training treffen, Tanzen, Baden, Sauna

Was bedeutet es für dich eine „wilde“ Frau zu sein?

Innere Impulse und Bewegungen nicht zu bewerten, nicht der Angst zu folgen, sondern dem inneren Wissen des Herzens. Kompromisslos.

Wie hast du diese innere Wildheit gefunden und in deinem Leben etabliert?

Sie hat mich gefunden, in Momenten der Öffnung in das Nicht (mehr weiter) -Wissen…..das ist eine lange Geschichte, aber früher etablierte sich diese Wildheit vor allem in einem Dagegen sein, gegen mein Elternhaus, die Kirche, das Establishment, jetzt ist es ein Einverstanden sein. Herausragend in dieser Geschichte sind die Jahre mit meinem Lehrer OM C. Parkin, der mir gezeigt hat, wer ich nicht bin, um erkennen zu können: ICH BIN. Gleichzeitig schenkt mir die hawaiianische Körper- und Energiearbeit einen sehr körperbezogenen, weiblichen Weg, um Balance, Kraft, Wildheit, Stille zu sein.

Wie hat sich dein Leben dadurch verändert?

Drastisch. ICH BIN innen und außen, nicht getrennt, nie geboren, ewig, SEIN

Wie hast du dich dadurch verändert?

Ich bin wilder geworden und habe mich grundlegend entspannen können. Es fließt Kraft, von der ich mich abgeschnitten glaubte, die ich nicht respektieren konnte

Was tust du, um diese wilde Seite in dir zu nähren? Was braucht sie?

Aufmerksamkeit, in Bewegung bleiben

Was war die größte Herausforderung, die du überstanden hast?

Mich bewusst für das Gehen eines inneren Weges zu entscheiden und von jemandem geleitet zu werden, der diesen Weg zu Ende gegangen ist und mir bis auf den Grund meiner Seele blickt, vor dem ein Verstecken von Widerstand, Lüge, Urteil, Scheinheiligkeit, Angst usw nicht möglich ist. Sterben und Neugeburt.

Was tust du bei Rückschlägen?

Mich erinnern, wer ICH BIN.

Was liest du gerade?

„Morgen ist (leider) auch noch ein Tag“ von Tobi Katze aus Dortmund, der sehr lesenswert und überaus witzig über seine Depression schreibt.

Welche drei Menschen haben dich am meisten inspiriert?

Jesus, der erste Schamane in meinem Leben. Mein Lehrer OM C. Parkin, mein Sohn und so viele mehr, ich danke allen aus tiefem Herzen

Was motiviert dich weiter zu machen?Die Sehnsucht, das Feuer im Herzen

Hast du ein Lieblingsmantra? Eine Lieblingsaffirmation die du teilen möchtest?

„DAS, was du BIST, ist immer mehr als genug“ und „Wachsamkeit bis zum letzten Atemzug.“

(und warum?)

Es heilt den alten, schmerzlichen Irrglauben, nicht genug, nicht OK zu sein. Wachsamkeit ist nötig, der Ego-Geist, das kleine „ich“ wird immer versuchen, sein Terrain zu behaupten, zurück zu erobern. Es will nicht sterben, sich hingeben.

Bitte Teile ein paar weise Worte mit uns, die du durch deine spirituelle Arbeit gelernt hast:

SEI STILL, beinhaltet die gesamte Lehre.

Über Monika Strautz

Im vergangenem Jahr durfte ich in der Schwangerschaft mit meiner Tochter in den Genuss einer Lomi Hapai Massage kommen. Ich fühlte mich danach so tief berührt (im Innen, wie im Außen), dass ich dankbar war, dieses Jahr als Übergangsritual, noch einmal mich von Monika massieren zu lassen. Für Monika ist ihre Arbeit eine Berufung. Sie scheint ein Ausdruck ihrer Spiritualität zu sein, die sie mit in ihren Alltag ein webt. Diese Präsenz ihrer Achtsamkeit macht eine Begegenung mit ihr zu einem heilsamen Erlebnis. Ganz wundervoll finde ich es, dass sie nun, nach 15 Jahren Erfahrung, auch die Kunst der Lomi Massage unterrichtet, und man sie bei ihr vor Ort lernen kann. Der nächste Kurs beginnt im übrigen am 30.3.17, wo nur noch ein paar wenige Plätze zur Verfügung stehen (also schnell noch anmelden)

 

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Die Schwesternwunde heilen

Liebe Schwester,

obgleich wir innerlich den tiefen Wunsch verspüren, uns mit anderen Frauen zu verbinden, und uns mit ihnen gemeinsam in Frauenkreisen zu verbinden, gibt es tief in uns eine Wunde, die wir dringend heilen müssen: Die Schwesternwunde

Mit „Schwesternwunde“ meine ich emotionale Wunden, die uns von anderen Frauen in unserem Leben zu gefügt wurden, aber auch die Wunden, die wir anderen Frauen zu führten. Unseren Freundinnen, unseren Schwestern – unserer Mutter.

Was bedeutet Schwesternschaft?

Schwesternschaft bedeutet für mich, dass wir uns selbst in der anderen erkennen, dass´wir darauf vertrauen, dass genug für alle da ist, und das wir darauf vertrauen, dass man sich gegenseitig zu unterstützen. Wir versuchen nicht nur die Vorzüge einer Person zu sehen, sondern auch die Dinge, die unangenehm sein können, oder uns ab stoßen.

In einer Schwesternschaft, lasse ich denjenigen so sein, wie er ist. Wir versuchen einander nicht zu ändern, bis man sich gefällt, sondern wir entscheiden uns, ihn an zu nehmen (dann mit allen Facetten) oder zu gehen (was ja auch manchmal einen vor neuen Verletzungen bewahrt), ohne zu verletzen.

Man kann etwas nicht in Ordnung finden/oder verstehen, und doch gleichzeitig denjenigen in seiner Ganzheit zu akzeptieren. Es ist in Ordnung, wenn man  diese Dinge nicht gut finden – aber frau kann sie so stehen lassen.

Aber das geht nur, wenn ich meine eigenen inneren Wunden geheilt habe:

Heile deine Wunde

Die Schwesternwunde zu heilen heißt, zu schauen:

  • Wo wurde ich verletzt?
  • Von wem wurde ich verletzt?
  • Wodurch wurde ich verletzt?

Aber auch ehrlich mit sich selber zu sein, und zu sehen:

  • Wen habe ich verletzt?
  • Wie habe ich verletzt?
  • Warum habe ich verletzt?
  • und was hat das mit mir gemacht?

Denn oft fühlen wir uns selber nicht gut dabei. Wir wissen intuitiv, dass das uns nicht weiter helfen wird. Ich möchte dich motivieren, gemeinsam mit mir, diese alten Verwundungen nun los zu lassen, um sie im Licht zu transformieren.

Bitte führe diese Meditation nur dann aus, wenn du dich emotional in der Lage siehst, mit all den negativen Emotionen, die hoch kommen (können), um zu gehen. Wenn heute nicht so ein Tag ist, dann führe sie an einem anderen aus.

Wenn ich diese Art von Lichtarbeit getätigt habe, fühle ich mich stets ein wenig mehr mit der Quelle verbunden, und tiefer in mir verwurzelt. Ich hoffe auch du kannst nun innerlich einen Frieden empfinden, und du konntest einen Schritt mehr in das Verzeihen eintauchen.

Es ist mir klar, dass eine solche Meditation nicht alle Verletzungen spontan heilt – das wäre natürlich wundervoll, aber viele tiefe Wunden sind durch Wiederholungen entstanden. Dementsprechend ist dies der Beginn der Heilung. Du hast die Bereitschaft dazu, und schon alleine das, wird eine Veränderung hervor rufen. Ich möchte dich motivieren, diese Übung häufiger für dich zu tun. Du kannst dafür die obige Meditation nutzen, oder aber deine eigene entwickeln.

Wozu das Ganze?

Wenn wir unsere wunden Punkte kennen, können wir offen damit umgehen. Wir können es uns erlauben, uns verletzlich zu zeigen, und damit unserem Gegenüber ermöglichen, sich selbst auch verletzbar zu machen. Wenn ich nicht angreife, um mich selber zu schützen, oder das Gefühl habe, mich verteidigen zu müssen, kann ich auch mein Gegenüber dazu ermuntern, sicjh zu öffnen, und nicht an zu greifen.

Dazu ist man allerdings erst wirklich in der Lage, wenn man keinen eigenen Schmerz/Groll in sich trägt, aus dem man heraus aggressiv handeln würde (um sich zu verteidigen).

Leider funktioniert das nicht immer, aber das Leben findet, wie Brene Brown sagte, in einer Arena statt… ich kann mich entscheiden, ob ich zu sehe, oder ob ich hinein steige – dann lebe ich – setze mich aber der Gefahr der Verletzungen aus.

Zum Schluss noch zwei Buchempfehlungen, wenn du dich noch mehr mit dem Thema „Vergebung“ und „Verletzlichkeit“ aus einander setzen, und nicht darauf warten willst, bis ich dazu mehr blogge: (Affilate-Links) – ich empfehle ausschließlich Bücher, die ich selbst gelesen hab.

Trau dich, und teile mit uns, deine Erfahrung: War die Meditation für dich hilfreich? Konntest du ein wenig vergeben? Wie hast du dich danach gefühlt? Wie siehst du das Thema Schwesternwunde?

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Der wilde Wolf in dir

Wolf heulen

„Wer sich vor dem Wolf fürchtet, sollte nicht in den Wald gehen“

Der Wolf ist mein Seelentier – mein Lehrer und mein Freund. Aber das war nicht immer so. Meine wilde Seite hatte ich Jahrelang weg gesperrt, denn sie eckte oft an vielen Stellen an, und es wurde mir oft das Gefühl vermittelt, dass es schwer sei, mich zu lieben – ich passte einfach nicht rein mit dieser wilden (unanbhängigen) Seite. In meiner naiven Vorstellung dachte ich, ich könnte von den positiven Seiten profitieren, aber die unangenehmen Seiten weg sperren. Natürlich geht das nicht…

Und als ich ihr auf einer meiner ersten Schamanischen Reisen begegnete, war sie alles andere als „nett und freundlich“. Auf der Suche nach meinem Seelentier, war ich offen, neugierig und begeistert. Ich würde meinem „Freund“ und „Vertrautem“ begegenen – und ich war davon überzeugt, dass mir das Wesen freundlich gesinnt war. Wer rechnet damit, dass es sich um einen Wolf handelt, der versucht sich auf einen zu stürzen und zu zerfleischen? Ich jedenfalls nicht.

Angst vor dem was ist

Ich war geschockt. Und verängstigt. Aber etwas in mir wollte mehr wissen… schließlich konnte ich nicht so ganz glauben, dass es wirklich ein Wolf war (seit meiner Kindheit liebe ich Wölfe). Bei der nächsten Begegnung sah ich, dass die Wölfin in Ketten gelegt wa, die ich ihr, wie ich fest stellte, selber angelegt hatte. Es waren meine Ängste, vor dem, was wirklich ist – wie ich wirklich bin. Die Wölfin repräsentierte in dieser Form all das, was ich selber an mir ab lehnte, vor dem ich Angst hatte.

Das eigene Potential erkennen

Ich hatte Angst vor dieser enormen Wildheit – ich hatte Angst vor mir selbst. Diese Erkenntnis traf mich, und verwandelte die wilde Furie in meinen Lehrer. Sie lehrte mich, hin zu sehen. Die Ketten zu betrachten, die ich da angebracht hatte, und sie nach und nach zu öffnen. Jetzt bin ich stolz und dankbar, dass ich eine solch großartige Lehrerin habe, und ich meinen Weg (und mich selber) wertschätzen kann. Das war damals der Grund, dass ich mich für den Namen „Wilde Wölfin“ entschied – und ich mich immer noch damit identifiziere.

Das Wolfsrudel

Und als „Wolfs-Frau“ möchte ich ein Rudel gründen – eine Gemeinschaft von Wilden Weibern. Es soll allen Frauen, die sich mit ihrer inneren Wildheit vertraut machen, gemacht haben oder machen wollen, den Raum für Austausch bieten. Einen „Online“ Frauenkreis. Einmal im Monat gibt es für Rudelmitglieder einen Newsletter mit Ritualen, Anleitungen und Tipps, die nicht auf dem Blog veröffentlicht werden. Die Teilnahme am „Rudel“ ist kostenlos – und du kannst hier mehr darüber erfahren. Oder dich direkt hier in den „Heuler“ eintragen.

Und ich habe gestern einen Raum gefunden, in dem ich endlich meinen Traum von einem regelmäßigen „Red Tent“ umsetzten kann… Also davon auch bald mehr <3

 

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Heile dich – heile die Erde

Warum du dich unbedingt auf deine Heilungsreise begeben solltest…

Auf meine Heilungsreise habe ich mich zuerst nicht freiwillig begeben. Mir ging es schlecht, und ich wollte lediglich Linderung für mich selbst. Nach und nach ging es mir besser, und ich merkte, wie sich auch mein Umfeld veränderte. Ich merkte, welch einen großen Einfluss meine Heilung auf mein direktes Umfeld nahm, und wollte mehr. Jetzt nicht mehr nur für mich, sondern, ganz besonders für meine Familie. Und je weiter ich kam, je mehr ich arbeitete und veränderte, desto größer wurde der Kreis.

Wie im Kleinen – so im Großen

Und nun möchte ich andere motivieren, selber heil zu werden. Egal, ob es nur um einen Denkanstoß geht, den du von hier mit nimmst, ob du noch tiefer in die Materie ein dringst, in dem du dir ein passendes Buch zu dem Thema durch liest, oder vielleicht konkretere Fragen hast, auf die du eine Antwort suchst. Ich möchte, dass du weiter kommst, auf deiner Reise zu dir selber. Denn stell dir vor, wie groß die Heilung sein könnte, wenn sich alle Frauen auf den Weg der Heilung machen würden.

Heilung finden

Um für dich passende Beiträge zu schreiben, dir konkrete Hilfestellung und Tipps zu geben, vielleicht auch Anleitungen, die dich weiter bringen, bitte ich dich, mir zu verraten, wo du Hilfe brauchst.

  • Wo steckst du feste und kommst gerade nicht weiter?
  • Welche Dinge passieren immer wieder?
  • was würde dir helfen?
  • Was wünscht du dir?

Wenn es sich für dich richtig an fühlt, kannst du deine Geschichte und deine Antworten gerne als Kommentar schreiben. Wenn du es lieber privater magst, kannst du mir auch eine E-Mail schicken, oder auf facebook mir eine Nachricht zu kommen lassen – oder eine Direktnachricht auf Instagram. in jedem Fall freue ich mich sehr. Ich möchte, dass du hier genau das findest, was du brauchst.

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