Jahresrückblick 2018

Mittlerweile ist es für mich Tradition, dass ich meinen Jahresrückblick hier  mit dir teile. Es ist für mich ein liebgewonnenes Ritual, auf dass ich mich in den Rauhnächten freue. In diesem Jahr teile ich mit dir die Fragen, die ich mir in meinem Tagebuch stelle – und ein paar mehr Ideen und Tipps, wie du für dich das alte Jahr beenden und welche kleinen Aktionen noch in das alte Jahr passen, um es zu beenden. Du kannst diese Fragen auch mit deinen Freunden an Silvester besprechen – ich finde einen solchen tiefen Austausch immer ganz wunderbar bereichernd und vertiefend für eure Beziehung. Trage dich in den Newsletter ein, um die Fragen zu bekommen – oder bist du schon eingetragen?

1. Welche Lektionen hast du 2018 gelernt?

Man kann nur ein Leben aus vollem Herzen leben, wenn man sein Herz öffnet.  Man kann nur neues erleben, wenn man neues wagt. Liebe ist das, worauf es ankommt, und wofür es sich lohnt zu kämpfen. Verletzlichkeit macht stark. Und: Ich kann nur Dinge erreichen, in dem ich sie Tu!

2. Welche Träume konntest du umsetzten/ sind in Erfüllung gegangen?
Nachdem ich 2013 zum ersten Mal diesen Wunsch verspürt habe, konnte ich ihn dieses Jahr endlich umsetzten – ich habe eine Doula-Ausbildung gemacht und kann nun Schwangere Frauen durch die Schwangerschaft, bei der Geburt und durchs Wochenbett begleiten. Darüber freue ich mich so sehr, denn ich weiß wie sehr ich selber jemanden gebraucht hätte – nun kann ich sie sein – für dich <3 Falls du dazu mehr wissen magst findest du mehr Infos (Was ist eine Doula eigentlich?) Hier auf mutteressenz

Aber das war nicht der einzige Traum, der in Erfüllung gegangen ist – zwei weitere Träume erfüllten sich in diesem Jahr – zum einen war es das erste „Forest Sister Gathering“ – ein Treffen von Frauen im Wald, wo wir kreativ und wild unsere Weiblichkeit feiern. Das war so wundervoll, dass es 2019 auch ein solches Treffen geben wird. Wenn du etwas kreatives dazu beitragen magst (kannst du etwas besonders gut?) dann melde dich bei mir

Und dann durfte ich ein junges Mädchen in den Kreis der Frauen einweihen. Das bedeutet mir sehr viel, denn ich glaube ganz feste, dass wir häufig die Einstellung zu unserer Blutung haben, die wir in unserer Jugend vermittelt bekommen haben. Stell dir vor, es wäre ein Fest gewesen, an dem du für dein Blut gefeiert wirst. Was würde das verändern?

3. Welche Erfolge kannst du verbuchen und was hast du aufgeben müssen?

Erfolge waren die vielen wundervollen Roten Zelte, die wir in Dortmund und Herdecke hatten – die wundervollen Frauen, die zusammen kommen und wo sich tiefe Freundschaften entwickeln.

Aufgeben musste ich dieses Jahr so zu arbeiten, wie ich es bisher kannte – jedoch glaube ich, dass es für uns alle sehr viel leichter ist, so wie es jetzt gerade ist. Und das ist das wichtigste an der Sache. Dazu muss ich noch die Vorstellung aufgeben, dass meine Kinder gerne mein Essen essen – es sein denn es sind Fischstäbchen (bäääh)

4. Ich habe mich verändert durch…

… kontinuierliche Persönlichkeitsentwicklung – das is mir wirklich sehr wichtig: mich selber zu verstehen, zu erkennen und mir selbst bewusst zu sein. Dadurch habe ich mich in den letzten Jahren bereits so stark verändert, dass ich mich da in diesem Jahr nochmal richtig rein gehängt habe, um viel neues zu lernen – im kommenden Jahr möchte ich vieles von den Dingen integrieren und umsetzen.

…. meine Kinder. hier lerne ich wohl am meisten: über Liebe, meine eigenen Grenzen und über meine Schatten.

… dich! Ja, ich lerne und wachse besonders durch dich.

5. Was war das schönste Ereignis, woran wirst du dich zurück erinnern?

Oje – da gab es wirklich viele wundervolle Momente, aus denen es mir glatt schwer fällt etwas aus zu wählen. Ich würde die Momente in drei oder vier Kategorien unterteilen: Ereignisse mit meinen Kindern: Definitiv die langen langen Tage draußen. Da gab es täglich schönste Momente. Ereignisse mit meinem Mann, Ereignisse mit Freunden… Etwas ist hier aber ganz klar: Es sind die Momente mit anderen Menschen, wo wir eine tiefe Verbindung teilen – dies sind die Momente, die ich am meisten genieße.

6. Welches Buch oder welchen Film kannst du aus dem Jahr empfehlen?

Der Film, der mich am meisten Bewegt hat in diesem Jahr war definitiv die Geschichte von Hape Kerkeling: „Der Junge muss an die frische Luft“ – ein gelungener Film, den ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Und dazu noch ein Buch, was dieses Jahr aus einer ganz anderen Richtung kommt als gewohnt: „Kriegsenkel“ von Sabine Bode. Über die Auswirkungen von Kriegstrauma über die Generationen.

7. Woran musst du noch arbeiten?

Mich zu Fokussieren. Ich habe viele Ideen und verzettel mich gerne in anderen Tätigkeiten. Ich weiß, dass wenn ich meinen Fokus auf eine Sache nach der anderen lege, viel schneller voran komme, als wenn ich versuche alles gleichzeitig zu machen.

Außerdem möchte ich mich mehr in Achtsamkeit im Alltag üben. Also meine Präsenz mehr im Alltag über einen längeren Zeitpunkt halten.

Und ich muss dringend aufhören, für meine Kinder zu kochen – ich möchte in erster Linie für mich kochen, und wenn die Kids es nicht mögen oder nicht essen wollen, dann ist es ok. Ich mag mich nicht mehr nur von Nudeln und Co ernähren ^^

8. Folgende Dinge habe ich über mich/ und das Leben gelernt…

Wunder sind real, auch wenn sie manchmal klein und kaum wahr nehmbar sind, haben sie einen Einfluss – und ich kann darum bitten – und manchmal kommt dann ein großes Wunder zu einem Moment, der dich völlig umhaut. Es lohnt sich für die Liebe zu kämpfen.

9. Ich bin glücklich und stolz…

, dass ich mich in diesem Jahr mächtig aus meiner Komfortzone gewagt habe. Ich habe mehrere Ausbildungen/Weiterbildungen für mich gemacht, habe mir selber Träume erfüllt und für die Dinge gekämpft, die mir wichtig sind. Ich habe hingeschaut, wo ich nicht gerne hin schaue, gefühlt, was gefühlt werden musste (und wollte), durchgehalten, was durch zu halten war.

10. 2018 hat mir die Möglichkeit gegeben….

Mich noch einmal auf einer tiefen Ebene mit der Wochenbettdepression zu beschäftigen und erneut tief zu heilen – ganz besonders, weil ich die Möglichkeit hatte für The Mothering Journey einen Artikel darüber zu schreiben und während der Ausbildung zur Doula Geburtsbegleitung.

Generell fühlt sich 2018 nach einem Jahr der Heilung für mich an. Viele Dinge durften auf tiefen Ebenen verheilen und in Wissen/Weisheit gewandelt werden, was ich wirklich sehr sehr schätze.

11. Ich lasse folgendes los…

Viel Kram – veraltete Wertvorstellungen und nicht mehr passende Hobbies. Alte Bücher, Kleidung, Vorstellungen und Erwartungen.

12. Welche Aussicht hast du auf das Jahr 2019?

Laut Karten wird das kommende Jahr, das Jahr der Transformation. Ich möchte weiter ablegen: Im kommenden Jahr möchte ich nach und nach unser Heim aus sortieren – und nicht nur (wie bisher) vieles „zur Sicherheit“ behalten, sondern die reduzierten Dinge dann noch einmal reduzieren auf das, was ich liebe. Kommenden Jahr möchte ich mich dazu an Dinge heranwagen, die ich bisher verschont habe: meine Hobbies… welche tue ich wirklich gerne und regelmäßig? Was brauche ich nicht mehr? Mache ich nicht mehr?

Dann möchte ich mehr Achtsamkeit und Leichtigkeit in unseren Alltag bringen, dazu muss ich erst einmal bei mir beginnen: gut auf mich achten. Und dann gibt es da im Alltag noch ein paar Tagesabläufe die noch nicht so laufen, dass sie entstressen, sondern eher anstrengend sind: Allen voran, das Zu-Bett-Bringen der Kinder – der Ablauf ist nicht optimal und bringt oft Stress und Schwierigkeiten.

 

Wie ist es bei dir? Wie sieht dein Rückblick aus?

Hast du Lust meinen Rückblick vom letzten Jahr zu lesen?

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