Die Wolfsfrau – Sing über deinen Knochen

 

Einführung:

Gemeinsam mit der Künstlerin Vanessa Oliver-Lloyd, habe ich mich erneut auf die Suche nach mir selbst gemacht. Zum wiederholten Male arbeiten wir uns durch das Buch „die Wolfsfrau“ und werden die Geschichten gestalterisch darstellen. Denn was spricht unsere Seele mehr an, als Bilder? Ich habe mich dazu entschlossen, die Essenzen und Weisheiten, die ich für mich aus den Geschichten ziehe, mit dir zu teilen…

LaLoba – die Wolfsfrau

in der ersten Geschichte geht es um LaLoba – eine wildes Weib, dass umherzieht und Knochen sammelt. Ganz besonders die von Wölfen. Wenn sie alle Knochen beisammen hat, legt sie sie auf die Erde und beginnt ein Lied zu singen – ein Lied, was individuell nur für dieses Tier gedacht ist. Sie singt das Fleisch, die Sehnen und Muskeln, die Haut und das Fell – sie singt das Tier ins Leben. Es läuft davon und am Ende des Horizontes verschwindet der Wolf in Gestalt einer Frau hinter den Felsen…

Weisheit der Geschichte

Unser Sein besteht aus vielen Facetten – zusammengefügt durch unsere individuellen Veranlagungen, eingewebt in unsere persönliche Geschichte. Obwohl wir die gleiche Anatomie besitzen (Knochen), so unterscheiden wir uns doch von den Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben (individuelles Lied). Ich lerne aus der Geschichte, dass ich tief eintauchen muss – um genau hin zu sehen… mich selber kennen lernen und mutig sein – in die dunklen Ecken meiner Selbst schauen. Ich kann nur heilen, wenn ich weiß, was Heilung braucht.

Umsetzung für den Alltag

Wie gut kennst du dich? Welche Facetten von dir hast du schon kennen gelernt? Welche magst du besonders gerne, und welche nicht? HAst du dich mit deinen inneren Wunden auseinander gesetzt? Hast du dich mit deiner persönlichen Lebensmelodie Lebensgeschichte aus einander gesetzt? Bist du bereit für diese Reise?

Ich werde diese Reise unternehmen, ich habe sie schon einmal getan und ich lade dich dazu ein, mich dabei zu begleiten. Du kannst in deinem Tempo das Buch lesen, oder nach diesen Blogbeiträgen und du kannst für dich, die Geschichten bildlich gestalten. Beantworte für dich die Fragen, und wenn du magst, tausche dich mit anderen Frauen hier aus.

Machst du mit?

10 Gedanken zu „Die Wolfsfrau – Sing über deinen Knochen

  1. Hallo 🙂
    ich würde dich gerne begleiten. Das Buch hole ich immer mal wieder raus und lese einfach ein Geschichte.

    Ich freue mich auf die Reise 🙂

    Liebeste Grüße,
    Mana

  2. Finde ich eine total tolle Idee. Hab mir für dieses Jahr nochmal zum lesen heraus gelegt, da wir gerade dabei sind eine Gruppe für ein rotes Zelt zusammen zu stellen. Bin dabei. In welchem Rhythmus postest du dazu? Lieben Gruß Iffi

  3. Einleitung – Der Gesang über den Knochen
    Ein komischer Titel … er verspricht Magie. Dunkler Magie, flüstert meine innere Stimme.
    Es folgt eine Beschreibung der wilden Frau. Was ist sie? Wo finden wir sie?
    In uns.. es ist ein alter Archetypus der in uns schlummert. Nur was sollen wir in unserer Gesellschaft damit anfangen. Man muss sich doch nur mal anschauen, wie viel Panik hier herrscht, nachdem es hieß die Wölfe kommen. Hier ist kein Platz für Wölfe, oder vielleicht doch?
    Die Wilde Frau. Bin ich wild? Ich will es gerade abstreiten, aber … hm.. schon seit ich klein war, hab ich gehört: „Sei brav .. tu dies nicht .. tu das nicht ….das macht man nicht“ also muss ich ja anderes getan haben. Und ich tue es wieder, ich geh am liebsten barfuss, sitze auf der Erde, laufe ohne schirm durch den Regen und arbeite mit den bloßen Händen.
    Es gab Zeiten in denen ich hörte, das sich das nicht gehört. Ich müsste ein Vorbild für die Kinder sein (bin Erzieherin) und auch meinem Ex-mann sollte ich keine Widerworte geben und mich auch nicht für so einen Blödsinn erwärmen, wie „Magie“. Oder „brotlose“ Kunst. Nicht so viel lesen … und träumen
    Ich war brav .. versuchte es zu mindestens. Damit bin ich in einer Depression gelandet, es wurde dunkel in meiner Seele.
    Ich weiß nicht ob es damit zu tun hat, aber ich bin schon immer gerne auf Friedhöfen spazieren gegangen. Als unser erster Sohn geboren wurde, war ich ganz oft mit dem Kinderwagen dort unterwegs. Diese Alten Bäume, diese vielen bunten Blumen, die Vögeln, diese Ruhe … Stundenlang konnte ich dort auf der Bank sitzen.
    Jetzt fällt mir auf, das es ein Ort der Knochen war…
    Die Depression war schleichend aber unerbittlich, wie eine Schlange schlich sie sie an und begann mich nicht mehr loszulassen. Und es ging ganz tief hinunter und da ganz unten in der Dunkelheit, da saß die alte Wölfin und hat gewartet.

    1. Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mutig mit uns teilst <3 Es ist auch meine Erfahrung, dass man in einer solch dunklen Zeit, ganz tief hinab tauchen muss - doch dort sind die Schätze verwahrt, die man bergen darf.

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