Wolfsfrauen Interview: Daniela Hutter

Die Vorstellung von wilden Frauen (den WolfsFrauen) ist eine fortlaufende Reihe, in der starke, selbstbewusste und authentische Frauen vorgestellt werden, die ihren ureigenen Weg gehen. Diese Serie soll inspirieren und uns Mut machen, unser wahres Ich zu leben. Heute freue ich mich sehr euch Daniela Hutter vor zustellen.

Wie beginnst du deinen Tag?

Stets mit (m)einem Morgenritual. Erst beginne ich den Tag mit „Dankbarkeit“.
Dies als allererstes, wenn ich meine Augen öffne, noch im Bett. Einfach das Geschenk des Lebens spüren – das Leben selbst.

Die erste Zeit des Morgens gehört dann bewusst mir. Auch als Zeichen, „Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben“.
Meine Seele wählte das Leben um sich zu erfahren. Dies ist der wichtigste Auftrag. Alles andere reiht sich hinten an.
Ebenso wie die Pflichten des Tages hin zu Familie, Haushalt, Beruf.

Die erste Zeit des Morgens gestalte ich dann mit Meditation, Yoga, Körperpflege.

Was gibt dir das Gefühl wahrhaftt glücklich zu sein?

Wenn ich spüre, ich fühle meine innerste Essenz.

Das geschieht zumeist in „ungewollten“ Augenblicken, plötzlich ist tiefe Verbundenheit einfach da und mit ihr,
tiefstes Vertrauen und ich spüre mich im  Liebesbewusstsein, hin zum Leben, zu mir und allen Menschen.
Diese eigene Tiefe zu wahrzunehmen, das macht mich stets glücklich. Ja, sogar mehr als das. Es erfüllt mich mit
Gnade und ich fühle mich gesegnet.

Natürlich sind es auch  Momente mit meiner Familie, mit Freunden, ein Sonnenaufgang oder ein Stück Schokolade,
das mich Glück spüren lässt.

Und auch der Flow des Lebens, wenn ich meiner Berufung folge, der ich meinen Beruf widmen konnte. Das Schreiben.
Und mit den Menschen zu sein, insbesondere mit den Frauen, welchen ich meine Arbeit und mein Sein widme.

Was tust du, wenn du gestresst bist oder dich nicht gut fühlst?

Ich lege mich auf den Boden und lass mich von Mutter Erde „tragen“ und lasse mich in sie hineinsinken.
Es ist dann, als würde die große Mutter mich umarmen und ich kann mich in ihrer Liebe entspannen.

Was liest du gerade?

Statt lesen, an meinem nächsten Buch schreiben. Das nimmt momentan meine ganze Zeit ein.

Was motiviert dich?

Die Liebe zu mir selbst.
Und der Auftrag meiner Seele hin zu meinem Leben.

Was war die größte Herausforderung, die du überstanden hast?

Es gäbe viele Beispiele, die mein Ego mit Freude erzählt, „das habe ich alles geschafft“.
Doch in Wirklichkeit meine ich, ist die größte Herausforderung tagtäglich neu – wirklich, wirklich Ich zu sein.
Und alles andere wegzulassen.

Was bedeutet „Nähren“ für dich, bzw. was nährt dich?

Mich nährt, was meine Tiefe erreicht. Das können Gespräche mit Menschen sein.
Das kann Zeit in der Natur sein. Das können Augenblicke des Lebens sein, die man bewusst wahrnimmt.
Auf jeden Fall ist es die bewusste Zeit mit Frauen, die sich der weiblichen Spiritualität widmen.
Da fühle ich meine Heimat.

Welche drei Menschen inspirieren dich besonders?

Mein Sohn Fabio . Meine Freundin Doris. Meine Großtante Barbara.

Doch eigentlich inspiriert mich jede Begegnung. Keine geschieht zufällig.
Jede Begegnung offenbart mir ein Geschenk.

Hast du ein Lieblingsmantra? Eine Lieblingsaffirmation die du teilen möchtest?

lokah samastah sukhino bhavantu

(und warum?)

Mögen alle Menschen sich daran erinnern, dass der einzige Zweck des Lebens darin beruht, der Liebe zu begegnen,
und glücklich zu sein.

Bitte Teile ein paar weise Worte mit uns, die du durch deine spirituelle Arbeit gelernt hast:

Weise Worte, kann man nicht lernen. Sie würden sich im Verstand finden. Doch die Weisheit selbst kommt aus dem Herzen.
Und es ist das Herz und das Leben, das mich lehrt, unentwegt. Jeden Augenblick. Ich denke dies zu erkennen, dass das Leben
selbst zugleich mein Guru und mein Ashram ist, das ist meiner Weisheit größter Schatz.

Über Daniela:

Daniela beschäftigt sich als Mutter mit den Energien der neuen Zeit. Mit ihrem Buch Mach das Leben hell“ hat sie in diesem Jahr einen praktischen Leitfaden für ein lichtvolles Leben heraus gebracht, und im kommenden Jahr erscheint ihr neues Buch: „Das Yin-Prinzip„, dass sich mit der Rückverbindung der eigenen weiblichen Essenz befasst (und gerade als Frau, weiß sie, was uns beschätigt). Daniela hilft dabei, die eigenen begrenzende Muster und Glaubenssätze zu lösen, um sich so zu fühlen, wie man es für sich wünscht: Glücklich und voller Lebensfreude. Ganz besonders liegen ihr die Rauhnächte am Herzen, sie möchte dieser Zeit wieder mehr Bedeutung für uns alle geben, um diese stille Zeit besser für uns nutzbar zu machen. Sie schreibt auf www.danielahutter.com lichtvolle Beiträge und Information über ihre Seminare und Bücher und ihr Leben. Außerdem kann man Artikel von ihr im Engelmagazin lesen, für dass sie schreibt.

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Wild und sacred Midwinter Retreat mit der Wild Womam Sisterhood

„Wir kamen zusammen als Fremde – wir gingen auseinander als Schwestern“

Die Wild Woman Sisterhood hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen zusammen zu rufen, um in der Gemeinschaft zu erleben, dass jede von uns einzigartig und wundervoll ist – in ihr eine schöne und weibliche Göttin lebt, aber auch eine wilde Kraft ist, die uns unserer Stärke verleiht. Dabei ist es der WWS wichtig, dass sich jede Frau in der anderen erkennt, und man sich als Schwester sieht – als „ebenbürtig“ und nicht in Konkurrenz miteinander geht. Denn obgleich wir alle verschieden sind, anderer Erfahrungen machen und gemacht haben, so sind wir alle genau richtig, da wo wir jetzt sind.

Mit dieser radikalen Annahme, entwickelt sich sehr schnell eine Sicherheit, die es allen Frauen in der Gruppe ermöglicht, sich zu öffnen, und so sich selber zu erlauben, Seiten an sich kennen zu lernen, die man zuvor vielleicht nur selten, oder sogar nie von sich preis gab. Diese Annahme ermöglicht es auch Teile der Seele an zu sehen, die noch geheilt werden müssen, und die Schmerzen, von dieser Liebe wird man aufgefangen und getragen.

 

Und so begegneten wir Frauen unseren verschieden Seiten, erfuhren Annahme und Liebe für Dinge, die wir vielleicht bisher nicht wert geschätzt haben, oder sogar ab lehnten. Eine tiefe Verbindung entstand aus diesem Vertrauen, was jede der anderen entgegen brachte. Und ich bin unendlich dankbar, für diese unendlich wertvolle Erfahrung dieser Gemeinschaft.

Während den zwei ein halb Tagen haben wir uns mit unseren weiblichen Geist verbunden, mit der Schönheit und Anmut die dieser Seite inne wohnt, aber auch mit den Dingen, die uns noch zurück halten, die uns davon abhalten, unser volles Potential zu leben. Und mit der Kraft, die tief in uns wohnt, und zu der wir uneingeschränkten Zugang haben, wenn wir sie rufen. Wir durften alle unsere Facetten zeigen und leben, unseren Körper respektieren und ihn ehren. Wir haben gemeinsam getanzt, gelacht und geweint. Wir haben gemeinsam gegessen, gesungen und getrommelt und geschrien. Wir kochten gemeinsam eine Transformationssuppe mit den besten Zutaten, um sie mit der Erde und all den Menschen zu teilen – zur Heilung der Welt. Wir segneten uns gegenseitig und damit auch alle Frauen. Mögest auch du gesegnet sein.

Ich bin dankbar für die Liebe und die Annahme, für die vielen neuen Erkenntnisse und die wundervollen Verbindungen. Ich bin dankbar, dass wir uns selber in den Augen der Anderen erkennen durften, dass ich halten durfte, und gehalten wurde.

 

„Ver-rückt sein heißt, näher zu sich selber zu kommen“

Angekommen im Alltag kann ich all die wundervollen Erfahrungen wertschätzen, fühle mich genährt und erfüllt. Aber etwas in mir ist ver-rückt worden. Ver-rückt zu sein, ist durchaus etwas Gutes, denn man hat die Gelegenheit aus dem Alten aus zu steigen und sich zu häuten – Platz zu machen für etwas neues.

Ich möchte mich mit einem Teil meiner Seele befassen, der mir am Wochenende gezeigt hat, dass er Heilung benötigt. Es stehen Entscheidungen an, die gefällt werden müssen und ich merke, dass ich mich nun ganz intensiv mit mir selber befassen muss.

In dieser Zeit werden jeweils nur an den Freitagen Beiträge erscheinen, die mir sehr wichtig sind und mir am Herzen liegen, die restliche Zeit werde ich die Rauhnächte für mich nutzen und in die Stille Zeit gehen – und still werden.

Ich werde Schnee über mich fallen lassen und mich in die Erde drücken, ich werde horchen und lauschen, und ganz still sein – bis zum nächsten Jahr.

Ich wünsche dir eine wundervolle Yulzeit, besinnliche Rauhnächte und einen guten Übergang in das neue, unbekannte Jahr.

In tiefer Liebe

Ana

Wild and sacret midwinter retreat – Wild Woman Sisterhood

„We first meet us as strangers – but we leave as sisters“

The deep rooted mission of the Wild Woman Sisterhood is to gather woman in an equal community, where each woman can experience her uniqness and beauty as a divine feminine goddess. During this gathering you can meet your inner strengh and your wildness, you can meet yourself in the eyes of the other women, who you will finaly see as sisters of your heart. You don´t need to meet the other women neither as a rival nor a competitor, because you will see that we all are one! Although we are so different and made different experiences – we are right, just the way we are, and at the right point in our lives.

With this radical Acceptance, you will feel safe. And with that feeling, every woman can open their heart and get in touch with her own vulnerability and the radical love from the other women for exactly that. So it is possible to experience facets of yourself you barely knew or perhaps have never shown to others.Through this love you can heal old wounds and look deeper into your soul. This sisterhood, will nourished your soul with love and support. I need to say, that we were strangers first, but within two days, we deeply loved each other… that is pretty cool, huh?

WWSAltar

And so we meet us, we meet colourful souls and start to see ourselvess in the beauty in the other women – we get to know ourselves better by getting to know the others. Things, we might feel ashamed of would be honoured by the others – so the connection was supported by this precoius vibration. And I´m so grateful for this infinite valuable experience in this community. It touched my soul deeply.

During the retreat, we reconnect with our feminine spirit, with it´s beauty and grace and also with all the things that don´t serve us, things, that hold us back from living to our full potential. We met our inner warrior and the strengh and power of our creativity. And we learned how to anchor this feelings in our body, so that we have access to them, whenever we need them. Every woman could show their authentic self, we got in touch with our bodies (our temples) and celebrated their uniqueness. We danced, laughed and cried toghether. We ate togehter, sang together, drummed together and we screamed… loudly! We cooked a transformation-soup with the very best ingredients to heal the world and to heal humanity. We blessed each other and so we blessed every woman . May you also be blessed.

I feel so grateful for all the love and acceptance, for all the new perceptions and wonderful connections to these different women. I am grateful to see myself in the eyes of the others, to keep others and to lean on others.

Blessings

„Getting weird means, coming closer to our true self“

Back into reality (the daily life), I can appreciate everything. I feel nurished, refilled and whole. But something is different now – something is different in me. I feel weird – that´s ok, because that means that I am able to step out of the old and to shed my skin. I am able to be reborn in something new… a better me!

Because of this chaos insinde myself, I want to go into stillness – I want to treat myself well and get in touch with this weird feeling. Feeling old wounds healing, getting to know what to keep and what to lose. Focus on the things I really (and i mean really really) want to have in my live. This is a great need and I am going to give it to myself as a present.

In this time, there will be only one article each friday.

I am going to cover myself with fresh snow, and press my skin into earth. I am going to listen and harken to the whispering wisdom of my soul…. until next year.

May you have a wonderful Yuletime and reflective twelve nights. May you find your way into the new year.

With deep love

Ana

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